MASARYKOVA UNIVERZITA PEDAGOGICKÁ FAKULTA katedra nìmeckého jazyka a literatury Bakaláøská práce Brno 2006 Doèekalová Miroslava MASARYK-UNIVERSITÄT PÄDAGOGISCHE FAKULTÄT Lehrstuhl für deutsche Sprache und Literatur "Typische Aussprachefehler von tschechischen Muttersprachlern und Methoden ihrer Behebung" (Bakalaureatsarbeit) Brünn 2006 Verfasserin: Doèekalová Miroslava Betreuerin: PhDr. Alena Kováøová Prohla¹uji, ¾e jsem bakaláøskou práci zpracovala samostatnì a pou¾ila jen prameny uvedené v seznamu literatury. Souhlasím, aby práce byla ulo¾ena na Masarykovì univerzitì v Brnì v knihovnì Pedagogické fakulty a zpøístupnìna ke studijním úèelùm. ............................................ podpis Podìkování: Dìkuji své vedoucí bakaláøské práce PhDr. Alenì Kováøové za spolupráci a odbornou pomoc pøi vytváøení bakaláøské práce. Inhaltsverzeichnis: I. Einführung........................................................................ 5 II. Der theoretische Teil........................................................... 7 1. Der phonetische Fehler....................................................... 7 2. Ursachen des phonetischen Fehlers..................................... 7 3. Die häufigsten Fehler von tschechischen Muttersprachlern........ 8 3.1. Vokale................................................................. 8 3.2. Konsonaten.......................................................... 9 3.3. Der Akzent............................................................9 3.4. Die Reduzierung................................................... 10 3.5. Die Assimilation.................................................... 10 4. Übungstypologie............................................................... 11 4.1. Vorbereitende Hörübungen...................................... 11 4.2. Angewandte Hörübungen........................................ 11 4.3. Vorbereitende Sprechübungen................................. 11 4.4. Angewandte Sprechübungen................................... 11 5. Lehrmaterialien und Unterichtsmittel..................................... 12 6. Phonetische Transkription.................................................. 12 III. Der praktische Teil.............................................................. 13 1. Die problematischen Laute.......................................... 14 1.1. Vokale................................................................ 14 1.2. Konsonanten........................................................ 24 2. Der Wortakzent......................................................... 35 3. Die Reduzierung.............................................................. 37 4. Die Assimilation.............................................................. 38 IV. Schlusswort................................................................ 40 V. Resume...................................................................... 41 VI. Literaturverzeichnis..................................................... 42 VII. Anhang....................................................................... 44 I. Einführung Für gute Deutschkenntnisse braucht man nicht nur die Grammatik und Wortschatz zu beherrschen, sondern auch sich zu verständigen. Dazu braucht man eine gute Aussprache. Die Aufgabe dieser Arbeit ist, die wichtigste Grundkenntnisse zu beschreiben und phonetische Fertigkeiten zu entwickeln. In meiner Arbeit beschäftigte ich mich mit typischen Aussprachefehlern von tschechischen Muttersprachlern, die Bestimmung dieser Fehler und Einübung der richtigen Aussprache. Meine Arbeit teilte ich in zwei Teile: den theoretsichen und den praktischen. Der theoretische Teil löst die Frage: Was eigentlich der phonetische Fehler ist? Weiter beschäftigte ich mich hier mit den Ursachen des phonetischen Fehlers, mit den Übungstypen und mit den häufigsten Fehlern von tschechischen Muttersprachlern, die in dem praktischen Teil näher beschreiben sind. Den theoretischen Teil habe ich mit Lehrmaterialien, Unterichtsmitteln und phonetsicher Transkription beendet. Der praktische Teil befasst sich mit konreten Aussprachefehlern. Man findet hier Beschreibung der richtigen Aussprache und einige Übungen, die die phonetischen Besonderheiten des Deutschen verdeutlichen. Einige Übungen sind aus anderen Lehrmaterialien gesammelt. Dieses Thema habe ich gewählt, weil die Phonetik oft im Sprachunterricht unterschätzt wird. Es ist Schade, weil gute Aussprache unsere "Visitenkarte" ist. Viele Studenten lernen Fremdsprache Deutsch, ohne sich mit phonetischen Übungen zu beschäftigen. Für sie ist die Aussprache nicht wichtig, es geht ihnen nur darum, sich ein bisschen zu verständigen. Aber das ist ein grober Irrtum. Schlechte Aussprache hat einen starken Einfluss auf die Kommunikation. Es kommt zu Missverständnissen. Es ist nicht klar, was der Sprecher genau meint. Durch die schlechte Aussprache beurteilt der Hörer den Sprecher negativ. Es kommt zu unangenehmen und peinlichen Situation (zB.: negative Reaktion der Partner, das Lachen). Es kann zu Unsicherheit der Sprecher führen. Deshalb sollte man sich im Sprachuntericht mit Phonetik beschäftigen. II. Der theoretische Teil Die Phonetik ist ein erheblicher Bestandteil der Sprachverständigung. Sie wird oft im Sprachunterricht unterschätzt. Im Sprachunterricht sollte man die wichtigsten phonetischen Grundlagen vermitteln und phonetische Fertigkeiten entwickeln. Es ist wichtig, auf Phonetik und phonetische Korrekturen Wert zu legen. Der Lehrer muss aber beherrschen:phonetische Grundlagen der Fremdsprache, Ausspracheprobleme der Schüler und entsprechende Korrekturen. Der Lehrer sollte die Fähigkeiten und Kenntnisse beurteilen und sich darauf anpassen. 1. Der phonetische Fehler: "Als phonetischer Fehler wollen wir all diejenigen Erscheinungen betrachten, die nicht mit den Erfordernissen der Standardaussprache übereinstimmen." (Rausch, R. -- Rausch, I.: Deutsche Phonetik für Ausländer, s. 46) Dazu zählen wir nicht nur die Fehler, die sich auf den Einzellaut beziehen sondern auch die Fehler der Intonation und Akzentuierung. Diese Fehler können korrigiert werden, wenn sie gefunden werden. Je besser phonetische Fertigkeiten die Studenten haben, desto schwieriger die Korrektur ist. 2. Ursachen des phonetischen Fehlers: Die Ursache des Fehlers ist die Konfrontation zweier Sprachen (Muttersprache und Zielsprache -- Deutsch). Mit dem Erwerb der Muttersprache festigt sich ein phonologisches System, der entwickelt und automatisiert wird. Das System der Muttersprache funktioniert wie "ein Muster" (Ausgangbasis), mit dem neue Laute, Intonation und Akzent vergleichen werden. Wenn sie in der Muttersprache nicht existieren (oder anders sind) kann es zu den Aussprachefehlern führen (z.B.: der Laut wird der Muttersprache angeglichen...). Bei der schlechten Aussprache können sich falsche artikulatorische Stereotype bilden. Diese Stereotype kann man sehr schwierig abzubauen. Deswegen müssen wir uns im Sprachunterricht von Anfang an mit Phonetik beschäftigen. 3. Die häufigsten Fehler von tschechischen Muttersprachlern: 3.1. Vokale: o Eine Abstraktion von Vokalen ist das sogenannte Vokaltrapez (siehe Abb. 1.) o Das Tschechische hat nur 10 Vokalphoneme und das Deutsche 16 Vokalphoneme. Das bedeutet, dass im Tschechischen einige Vokalphoneme nicht existieren. Sie können Schwierigkeiten verursachen. o Zum Unterschied zu tschechischen langen Vokalen werden deutsche lange Vokale gespannt ausgesprochen. o Im Deutschen sind kurze Vokale offen und lange Vokale geschlossen (mit einer Ausnahme: [ e: ] ). Im Tschechischen ist der Unterschied nicht so markant o Deutsche Vokale, die im Wortauslaut stehen, sind abgeschwächt. o Diphthonge: sind Gleitbewegungen von einer Vokalposition zu einer anderen. Es geht um die Kombination zweier Vokale. Der erste Vokal trägt den Akzent. Im Deutschen existieren 3 Diphthongen: [ aae ] [ aao ] [ oaO/ ]. Im Tschechischen gibt es nur ein Diphthong: ou (Abb.1) Richtung der Zungenhebung: vorn -- zentral - hinten Grad der Zungenhebung: -hoch -mittel -niedrig (Dieling, Hirschfeld, Phonetik lehren und lernen 2000, s.19 ) 3.2. Konsonaten: o Im Deutschen gibt es weniger Konsonantphoneme als im Tschechischen. o Die deutschen Konsonanten sind gespannt oder ungespannt (die Spannung der Sprechorgane). Bei den gespannten Konsonatnen achten wir auf die Aspiration. In deutschen Wörtern ist die Aspiration besonders am Anfang des Wortes sichtbar. Im Tschechischen ist keine Aspiration. 3.3. Akzent: o Wir unterscheiden zwei Akzenttypen:den Satzakzent und Wortakzent 3.3.1 Der Wortakzent: o Der deutsche Wortakzent (im Unterschied zum tschechischen) ist sehr stark. Der Akzent kann auf der beliebigen Stelle liegen. Es gibt dazu feste Regeln: ÿ bei einfachen (nicht erweiterten) Wörtern liegt der Akzent regelmäbig auf der 1. Stammsilbe z.B.: arbeiten, kaufen, Morgen... ÿ die Präfixe -be, -ge , -emp, -ent, -er, -ver, -zer sind unbetont, (der Akzent kann nicht auf der unbetonten Silbe liegen) z.B.: beachten, Gewässer, entdecken ... ÿ bei trennbaren Verben liegt die Betonung auf der 1. Silbe z.B: durchlesen, abnehmen, einfallen... ÿ bei untrennbaren Verben liegt der Akzent auf der Stammsilbe z.B.: unterbrechen, verfahren, übersegeln... ÿ Bei zusammengesätzten Wörtern (Komposita), liegt die Hauptbetonung auf dem ersten Teil z.B.: Klassenraum, Wörterbuch, Fremdwort..., und die Nebenbetonung auf dem zweiten Teil. ÿ Die Mehrheit der Fremdwörter sind endbetont zB: Patient, Redakteur... o Der Wortakzent hat im Unterschied zu den akzentlosen Silben zur Folge: Vokaldehnung, richtige Arikulation der Laute und erhöhte Spannung der Muskeln bei der Artikulation. Der Wortakzent kann die Bedeutung der Wörter unterscheiden, z.B.: überführen- /pøevést/ überführen- /usvìdèit/ (vor allem bei den un-/trennbaren Verben.) o Die betonten Silben sind deutlicher, melodisch abgesetzt und gespannter als die unbetonten. 3.3.2 Satzakzent: o Die Satzakzentuierung ist von dem Kontext im Text abhängig. Es ist schwer die Regel für die Satzakzentuierung festzusetzen. o Artikel, Adjektive und Hilfsverben werden gewöhnlich nicht betont. 3.4. Reduzierung: o Auf Grund des Akzents kommt es zu der starken Reduktion. Vor allem die Endungen -e, -er, -en, -em, -es, -et, -el, -eln sind reduziert. 3.5. Assimilation: o Im Deutschen dominiert die progressive Assimilation. Das bedeutet, dass die vorangehenden Laute auf die folgende einwirken. z.B: aus Berlin, das Buch o Die progressive Asimilation müssen wir üben, weil die tschechische Assimilation regressiv ist. 4. Übungstypologie Das Hören und das Sprechen spielen im Sprachunterricht eine grobe Rolle. Für das Hören und das Sprechen bietet sich eine Reihe von Übungstypen an: (vgl. Dieling H.- Hirschfeld U., Phonetik lehren und lernen 2000, s.19) 4.1. Vorbereitende Hörübungen Das Hören bedeutet im Fremdsprachenunterricht Erkennen, Einordnen, und Interpretieren. 4.1.1. Eintauchübungen -- Hörtexte zum Einfühlen in den Klang der Sprache 4.1.2. Diskriminationsübungen -- Übungen zu der Unterscheidung zwischen zwei ähnlich klingenden Lauten. Das kann an Wortpaaren erklärt werden. 4.1.3. Identifikationsübungen -- Übungen zum Erkennen der fremdsprachigen geübten Laute 4.2. Angewandte Hörübungen Es handelt sich um verschiedene Aufnahmen mit Texten, Dialogen, Liedern, die das verstehende Hören trainieren. Es geht hier um den Inhalt (verstehendes Hören). 4.3. Vorbereitende Sprechübungen 4.3.1. Einfache Nachsprechübungen 4.3.2. Kaschierte Nachsprechübungen - man variiert das vorgegebene Sprachmuster) 4.3.3. Produktive Übungen 4.4. Angewandte Sprechübungen 4.4.1. Vortragen 4.4.2. Lesen eigener oder fremder Texte 4.4.3. freies Sprechen 5. Lehrmaterialien und Unterichtsmittel: Die Aussprache des Lehrers ist ein Modell für die Aussprache der Schüler. Der Lehrer kann für die Ausspracheschulung verschiedene Materialien benutzen. Das Angebot an phonetischen Übungen in den Lehrbüchern ist am meisten sehr begrenzt. Der Lehrer ist gezwungen auf andere Materialien zurückzugreifen. In der ersten Reihe geht es um gedruckte Materialien (verschiedene Artikel, phonetische Übungen, Büchern, Zeitschriften, Arbeitsblätter usw.). Auber gedruckten Materialien können andere Medien im Sprachunterricht eingesetzt werden. o Visuelle Mittel: Palatogramme, Lippenbilder, Sagittallschnitte (siehe Anhang) und Videos, Filme o Auditive Mittel: Kassetten, Tonbänder, Schallplatten, CDs o Audiovisuelle Mittel: Filme, Videos, Software o Die Materialien sollten: didaktisch gut erarbeitet und anschaulich sein, (die Regeln erkennbar machen) und kreativ sein...usw. Im Sprachunterricht kombinieren wir: die wirkungsvolle aber einfache Wortwiederholung mit kurzen Gedichten, Abzählreimen, Spielen und mit dem Einsatz des ganzen Körpers. 6. Phonetische Transkription Die phonetische Transkription ist beim Sprachstudium wichtig. Für die Transkriptoion von gesprochener Sprache benutzen wir spezielle Transkriptionsalphabete: meist IPA (International Phonetic Alphabet) Für jeden Laut gibt es ein Zeichen. (siehe Anhang) III. Der praktische Teil 1. Problematische Laute Keine Sprache besitzt denselben Lautbestand wie eine andere. Es ist wichtig im Deutschunterricht sich mit den besonderen Lautbestand dieser Sprache befassen. Die Beseitigung der Fehler ist nicht einfach, weil die Schüler die Tendenz haben, deutsche Laute tschechsich auszusprechen. Es ist wichtig, sich mit der Phonetik möglichst bald zu beschäftigen und die problematische Laute und die Aussprachefehler einzuüben. Zu den häufigsten Fehlern von tschechischen Muttersprachlern gehört: O/ die problematischen Laute O/ Vokale O/ Konsonanten O/ der Wortakzent O/ die Reduzierung O/ die Assimilation 1. Die problematischen Laute 1.1. Vokale Was die deutschen Vokale betrifft sind vor allem diese Laute (in den Tabellen) für die tschechischen Schüler problematisch: Laut Graphem Beispiel [ e: ] e / ee / eh Regen, Schnee, er, Eva, Fehler... Das [e:] ist ein langer, gespannter, ungerundeter, vorderer Vokal. Der Kieferwinkel ist sehr klein. Im Tschechischen kommt es nicht vor. Seine Bildung macht den tschechischen Schülern Probleme. Die Einübung: Bei der Artikulation kann man vom Í [ i: ] ausgehen, man artikuliert das É. Laut Graphem Beispiel [ e: ] ä / äh Fakultät, Mädchen, Bär ... Das [ e: ] ist ein langer, ungespannter, ungerundeter, vorderer Vokal. Man darf nicht das [ e: ] als das Ö (gerundet) aussprechen. Laut Graphem Beispiel [ e ] e / ä etwa, denn, andere,älter... Das [ e ] ist ein kurzer, ungespannter, ungerundeter, vorderer Vokal. Die Aussprache des [ e: ] und [ e ] ist für Tschechischsprecher nicht schwierig. Sie entsprechen fast den tschechischen E / É. Man darf nicht das [ e ] und das [ e: ] verwechseln. zB.: der Herr x das Heer.. Anm. Bei den "Hörübungen" liest der Lehrer die Wörter. (Wenn es möglich ist, hören die Schüler die Kassette.) Übungen: 1. Bilden Sie Wörter mit ä. (Pluralbildung) Lesen Sie. ( Die Schüler üben die richtige Aussprache des [ e ] und zugleich auch die Pluralbildung.) z.B.: der Apfel -- die Äpfel das Rad; das Dach; der Wald; der Zahn; die Hand; der Platz; das Blatt; der Arzt; das Bad; der Bac; der Garten; der Gast; der Kasten; der Mann... 2. Hören Sie die Wörter, sprechen Sie nach und markieren Sie, ob der Vokal kurz oder lang ist. ( Diese Übung beschäftigt sich mit dem Unterschied zwischen den kurzen und langen Vokalen. Man übt die Aussprache des [ e: ] und des [ e ].) kurz lang Enkel x Esel x hell x - Ende, See, Berg, Schnee, Tee, Äpfel, Herr, Stelle, verstehen, endlich, Weg, Kafee, sprechen, gehen, Männer, ...... (vgl. Delfin, 64) Laut Graphem Beispiel [ @ ] e Sache, gesehen, lange, Gemälde... Das abgeschwächte (schwachtonige) [ @ ] ist ein kurzer, ungespannter, ungerundeter (die Lippen sind locker geöffnet, passiv), vorderer Vokal. Es handelt sich um den häufigsten deutschen Vokal. Das [ @ ] kann nur im Inlaut ( be- ; ge- ) oder im Auslat vorkommen. Im Tschechischen kommt es nicht vor. Die Einübung: Man nützt die Einhaltung der starken Betonung. Die Artikulation ist sehr kurz. Laut Graphem Beispiel er / r Ohr, vergehen, erfinden, er, hinter... Das vokalisierte R ist ein kurzer, ungespannter, ungerundeter (die Lippen sind passiv, locker geöffnet), Vokal. Im Tschechischen ist es nicht vorhanden. Die Einübung: ähnlich so wie das [ @ ]. Übungen: 1. Hören Sie und sprechen Sie nach. Achten Sie auf die Betonung. ( Man beschäftigt sich hier mit der Aussprache des schwachtonigen [ @ ] und des vokalisierten [ ] . Diese Laute artikuliert man abgeschwächt. ) - Ober, sehr, kleine, verstehen, müde, Küche, Gedanke, mir, nur, Tür, Geschwister, Bruder, Ehe, Besucher, Mutter, jünger, Töchter, zerstören... 2. Lesen Sie richtig. ( Die Schüler lesen die Geschichte, in der einige phonetische Erscheinungen auftreten, vor allem: E-Laute - [ e: ], [ e ], [ @ ], [ ] ; Diphthonge usw.) Emil, der Elefant! Emil - so hieß der Elefant, von dem ich euch erzählen möchte. Er lebte mit seiner Elefantenfrau Eva in England. Eigentlich war er ein lieber, lustiger Elefant, aber in letzter Zeit wurde er immer ernster und ernster und wollte gar nichts mehr essen. Jeden Morgen fragte ihn Eva: "Emil, geht's dir heute besser?" Emil antwortete aber immer mit: "Eben nicht, eben nicht." Die Leute auf der Straße flüsterten, wenn sie dem Elefanten begegneten: "Seht, hier kommt Emil, der ernste Elefant! Schade, dass er nicht mehr so lustig ist, wie früher!" Eines Tages kamen die Ente Emma und der Enterich Elmar auf Besuch zu den beiden Elefanten. Emma meinte: "Ich weiß, was Emil braucht. Er braucht Essen, nichts als Essen." Und sie brachte ihm ein Brot mit Extrawurst. Als Emil das Essen sah, rief er: "Entsetzlich , entsetzlich, weg damit", und zog sich in sein Zimmer zurück. Da gingen die Enten Emma und Elmar traurig wieder heim. Am Morgen fragte ihn seine Frau Eva wieder: "Emil, geht's dir heute besser?" Aber Emil antwortete nur: "Nein, leider!" Am nächsten Tag kam der Zauberer Exlefexle zu Besuch zu den Elefanten. Er sah Emil tief in die Augen und sprach seinen berühmten Zauberspruch: "Emil, schau mich gut an, schau, was ich mit dir machen kann. Ene, mene, Tante Nene, ese, mese Tante Sese -- Schau auf meinen Mund, dann bist du gesund!" Nach einigen Minuten fragte der Zauberer Exlefexle: "Wie geht's dir nun Emil?" "Entsetzlich", antwortete Emil und wollte schon in sein Zimmer gehen. Doch plötzlich drehte er sich um, zupfte dem Zauberer Exlefexle am Ellbogen und schnüffelte mit dem Rüssel an seiner Hosentasche herum. "Ja, was riecht denn da so gut?" murmelte er und frage auch schon den Zauberer. "Das ist nur meine Jause", meinte Exlefexle und zog ein Käsebrot heraus. Aber Emil riss es ihm aus der Hand und rief: "Emmentaler-Käse, Emmentaler, meine Lieblingsspeise, Emmentaler esse ich für mein Leben gern!" Und ohne um Erlaubnis zu fragen, stopfte er das ganze Emmentaler-Käsebrot in seinen Mund und tanzte fröhlich im Zimmer umher. Emil rief laut zu seiner Eva: "Ene, mene, Tante Nene, ese, mese, Tante Sese -- Schau auf meinen Mund, ich bin wieder gesund." Und seither isst Emil, der Elefant jeden Morgen, jeden Mittag und jeden Abend sein Emmentalerkäsebrot. Und wenn ihn seine Eva fragt: "Emil, bist du glücklich?", dann antwortet er erleichtert: "Ja, entsetzlich glücklich!" (http://vs-material.wegerer.at) 3. Sprechen Sie nach. ( Mit der Unterhaltungsform üben die Schüler das vokalisierte R [ ].) Fritz ist ein schlauer Bauer. Fritz ist ein lieber Vater Er steigt auf eine Mauer. und Kurt ein schwarzer Kater. Da merkt der schlaue Bauer: Der liebe Fritz sucht Kurt im Keller. Die Äpfel sind noch sauer. Der schwarze Kater ist viel schneller. (Delfin, 104) Laut Graphem Beispiel [ o: ] o / oo / oh Wo,oder,schon,Moor, Mohn, Hose... Das [ o: ] ist ein langer, stark gespannter, gerundeter, hinterer Vokal. Es wird im Gegensatz zum Tschechischen geschlossen realisiert. Der Kieferwinkel ist klein. Die Einübung: Man geht vom U aus und artikuliert das Ó. Übung: 1. Hören Sie die Wörter und sprechen Sie nach. ( In dieser Übung wird die Artikulation des [ o: ] geübt.) - ohne, der Sohn, das Ohr, die Mode, wo, also, der Oktober, die Hose, die Rose, froh, vor, der Vogel, das Obst, hoch, wohnen, wohl, der Monat....... Laut Graphem Beispiel [ O/: ] ö /öh /oe Böse, schön, Möbel, Söhne, möglich... [ oe ] ö können, öfnen, Töchter, plötzlich... Das [ O/: ] ist ein langer, gespannter, gerundeter, vorderer Vokal. Das [ oe ] ist ein kurzer, ungespannter, gerundeter, vorderer Vokal. Im Tschechischen kommen sie nicht vor. Die Einübung: Bei der artikulation geht man vom E aus, man muss die Lippen ordentlich runden. Man muss die kurze und lange Aussprache einhalten. Übungen: 1. Lesen Sie richtig. Entscheiden Sie welches Ö kurz ist -- unterstreichen Sie es. ( Diese Übung bringt die Einübung des Ö. Die Lernenden sollen die lange und kurze Variante unterscheiden.) Mögen -- möchte, öffnen -- Öl, stören -- Röcke, plötzlich -- Löwe, hören -- Hörnchen, schön -- zwölf, möglich -- können, örtlich -- Böhmen, Zölle -- böse, völlig -- König ..... (vgl. Nìmecky s úsmìvem, 314) 2. Was hören Sie: das Ö oder das E? Notieren Sie es und sprechen Sie nach. z.B.: lesen -- lösen ( In dieser Kontrastübung soll man das Ö und das E unterscheiden. Man übt auch richtige Aussprache des Ö ) lösen lesen Ö E - Sehen -- Söhne; kennen -- können; Kellner -- Kölner; Meere -- möchte; hören -- Herren; ... (vgl. Nìmecky s úsmìvem, 495) Laut Graphem Beispiel [ y: ] ü / üh / ui / y Blühen, üben, fühlen, typisch, für... [ Y ] ü / y Müssen. Hübsch, System, würde... Das [ y: ] ist ein langer, gespannter, gerundeter, vorderer Vokal. Das [ Y ] ist ein kurzer, ungespannter, gerundeter vorderer Vokal. Im Tschechischen kommen sie nicht vor. Viele Aussprachefehler entstehen durch mangelhafte Mundrundung. Es betrifft auch der Lauten [ y: ] und [ Y ] Die Einübung: Bei der Artikulation geht man vom Í (bzw. i) aus und fügt die Mundrundung hinzu. (gerudtes i) Man muss die kurze und lange Aussprache einhalten. Übungen: 1. Ist der Vokal kurz oder lang? Hören Sie die Wörter und sprechen Sie nach. Diese Übung konzertriert sich auf: a) die richtige Aussprache des Ü; b) den Unterschied zwischen langen und kurzen Vokalen. kurz lang fühlen x fünf x Tür, hübsch, müde, pünktlich, Prüfung, müssen, grün, küssen, süb, fünf, Hüte, grüben, System, für, typisch, Bücher, Mütter........ 2. Lesen Sie richtig. ( In der Kontrastübung soll man zwischen dem I und dem Ü unterscheiden. Beim Ü muss man richtige Mundrundung einhalten.) vier -- für, fielen -- fühlen, Kiel -- kühl, Tier -- Tür, Züge -- Ziege, sieht -- süb, spielen -- spüren, Kirche -- Küche, küssen -- Kissen..... (vgl. Nìmecky s úsmìvem, 469) Zu den Vokalen, die für die tschechischen Schüler problematisch sind, gehören auch Diphthonge. Laut Graphem Beispiel [ aae ] ei / eih / ai / ey / ay Reise, nein, kein, bleiben, eine, Bayern Fremdwörter: i, y ... [ aao ] au / auh Maus, blau, faul, kaufen, aus... Fremdwörter: ou / ow [ oaO/ ] eu / äu / oi / oy neu, äußern, Leute, Freund, Träume Diese Diphthonge bestehen aus zwei Vokalen, einem silbischen und einem unsilbischen. Bei der Artikulation bewegt sich die Zunge gleitend (man bildet eine silbische Einheit ). Der erste Vokal trägt den Akzent, der zweite Vokal wird reduziert. Die Einübung: [ aae ] Man geht vom A aus und geht in der Position E -- I über. Man darf es nicht als -aj- aussprechen. [ aao ] Man geht vom kurzen A in das kurze geschlossene O über. Nicht als -au- aussprechen. [ oaO/ ] Bei der Artikulation geht man vom kurzen offenen O in das geschlossene O/ . Nicht als -oj- oder -eu- aussprechen. Übungen: 1. Schreiben Sie die Wörter in der Einzahl und in der Mehrzahl auf. Lesen Sie richtig. ( Diese Übung beschäftigt sich mit der Aussprache der Diphthonge [ aao ] und [ oaO/ ]. Zugleich übt man die Grammatik (Pluralbildung) und Leseverstehen) a) Ein kleines graues Tier. Maus die Mäuse b) Er trägt Nadeln oder Blätter. _au_ .................... c) Darin wohnen wir. _au_ ..................... d) Er begrenzt den Garten. _au_ ..................... e) Ein anderes Wort für Zimmer. _au_ ..................... (Besseres Deutsch,6) 2. eu oder ei/ai? Schreiben Sie die gesuchten Wörter auf. ( Die Schüler üben die Artikulation der Diphthonge [ oaO/ ] und [ aae ]. Sie müssen die Vokabeln gut kennen, um die gesuchten Wörter zu finden.) a) Diese Ware hat hohe P........... . b) Der Pilot fliegt im F............. . c) Der Hund ist mein F......... . d) Der fünfte Monat ist M......... . e) In der Stadt leben viele L.......... . f) Das Buch hat viele S.............. . 1.2. Konsonanten Nicht nur die Aussprache der Vokale problematisch kann sein, sondern auch die Aussprache einiger Konsonanten Laut Graphem Beispiel [ p ] p / pp / Puppe, Paar, halb. Lippen... b (Auslautverhärtung) [ t ] T / th / tt / dt / Tasse, tanzen, Tee, bitten, gut... d (Auslautverhärtung) [ k ] K / ck / Klein, Kind, Computer, Paket, weg... g (Auslautverhärtung) / Fremdwörter: c, ch, kk Das [ p ] ist ein Verschlusslaut -- gespannt, stimmlos, oral, bilabial, behaucht Das [ t ] ist ein Verschlusslaut - gespannt stimmlos, oral, dental, apico-alveolar, behaucht Das [ k ] ist ein Verschlusslaut - gespannt, stimmlos, oral, velar, behaucht Bei der Realisierung dieser Laute ist die Behauchung und die Spannung wichtig. (Im Tschechischen gibt es nicht.). Die Behauchung ist besonders im Anlaut deutlich. Die Behauchung kann man mit einem Blatt Papier, das man vor Mund hält, nachweisen. Die Laute [ p ] [ t ] und [ k ] sind die Gegenstücke zu [ b ] [ d ] und [ g ] Laut Graphem Beispiel [ b ] b Bitte, Bus, Beispiel, bequem... [ d ] d Dose, dabei, denken [ g ] g Glas, glauben, Grad, grau... Das [ b ] ist ein Verschlusslaut -- ungespannt , stimmhaft, oral, bilabial Das [ d ] ist ein Verschlusslaut -- ungespannt, stimmhaft, oral, dental/alveolar Das [ g ] ist ein Verschlusslaut -- ungespannt, stimmhaft, oral, velar Diese Laute sind nicht dem tschechischen: b, d, g identisch. Sie werden gespannter realisert -- aber nicht so wie die tschechischen Laute: p, t, k ! Die Stimmhaftigkeit ist nicht so stark wie im Tschechischen. Übungen: 1. Ergänzen Sie die Wörter und setzen Sie sie in die Mehrzahl. ( Diese Übung beschäftigt sich mit: a) dem Unterschied zwischen den Lauten das D und das T, b) der Pluralbildung c) der Auslautverhärtung z.B.: - das Ra_ die Räder der Hun_ die H........... das Zel_ die Z.......... der Hu_ die H........... der Mun_ die M......... das Bro_ die B.......... die Han_ die H......... das Kin_ die K........... (vgl. Besseres Deutsch, 11) 2. Was hören Sie: das P oder das B? Notieren Sie es und sprechen Sie nach. ( Der Lehrer liest die Wörter, oder die Schüler hören die Kassette. Die Schüler sollen entscheiden, ob es um das B oder das P geht.) z.B.: baden das Paar B P - der Bauer, die Kabine, das Papier, backen, der Bär, packen, die Oper, bleiben, der Ober, das Buch, der Platz, aber, die Lippe.... 3. Lesen Sie richtig. ( Eine Kontrastübung: Man beschäftigt sich mit dem Unterschied zwichen den Konsonanten das K und das G. Man übt die richtige Aussprache beider Konsonanten) Karten -- Garten; kalt -- galt; Griechen -- kriechen; singen -- sinken; dringen - trinken; Kern -- gern; gieben -- küssen; bekommen -- begonnen; .... 4. Zungenbrecher: Sprechen Sie laut und deutlich. Wiederholen Sie mehrmals. ( Man übt das K und das P. Man achtet auf die richtige Aussprache. Die Zungenbrecher sind auch in Tschechisch beliebt.) - Klitzekleine Kinder können keinen Kirschkern knacken. ( http://www.labbe.de/zzzebra ) - Es klapperten die Klapperschlangen, bis ihre Klappern schlapper klangen. (Delfin,174) Laut Graphem Beispiel [ N ] ng Springen, eng, Zunge, Übung... Grobe Probleme kann die Aussprache des Konsonanten [ N ] mit sich bringen. Das [ N ] ist ein Verschlusslaut - stimmhaft, nasal, velar Es steht nie im Wortanlaut. Im Tschechischen kommt es nur vor K, G vor. Die Einübung: Man legt den Zeigefinger auf die Zunge und versucht ein N zu realisieren. Man darf nicht nach dem [ N ] K oder G artikulieren. Übungen: 1. Ergänzen Sie ng oder nk bei diesen Wörtern: ( Diese Übung soll die richtige Aussprache des [ N ] mit sich bringen. Die Schüler sollen zwischen -ng- und -nk- unterscheiden.) - das Kra__enhaus; der Ju__e; stre__; tri__en; die Schla__e; bri__en; die Zu__e; si__en; die Übu__; das Geträ__; der Frühli__ .....usw. 2. Sprechen Sie nach. ( Die Aussprache des [ N ] ist sehr schwer. Die Schüler sollen sich damit beschäftigen. In einer Unterhaltungsform üben die Schüler das -ng- und -nk-.) Die Tante singt, der Onkel springt, der Junge trinkt, der Enkel winkt. Die Tante springt, der Onkel singt, der Junge winkt, der Enkel trinkt. ( Delfin, 114) 3. Bilden Sie Verben mit -ng und -nk und schreiben Sie in die Infinitivform. ( Diese Übung konzentriert sich auf a) die richtige Aussprache des [ N ] b) den Unterschied zwischen -ng- und -nk- c) Bildung der Verben ) z.B.: drä -- ng = drängen hä za kli ng si tri nk sche bri si ng:................................................................................................ nk:................................................................................................ (vgl. http://www.unterrichtsmaterial-schule.de) Laut Graphem Beispiel [ ç ] ch / - (i)g Licht, ich, sprechen, nicht, ewig, richtig... Das [ ç ] (Ich-Laut) ist ein Engelaut -- gespannt, stimmlos, oral, palatal Man artikuliert das [ ç ] nach den vorderen Vokalen [ i: , i , e: , e: , e, y:, Y, O/:, oe ], nach den Doppellauten: [ aae ] und [ oaO/ ], nach den Konsonanten: l, r, n, in den Suffixen -chen, -ich, -ig, -igkeit. Im Tschechischen kommt es nicht vor. Die Einübung: Bei der Artikulation kann man mit J beginnen. In der Stellung J versuchen wir -ch- auszusprechen. (ähnlich mit ¹ / » ). Laut Graphem Beispiel [ x ] ch Sprache, kochen, Buch, Nacht... Das [ x ] (Das Ach-Laut) ist ein Engelaut -- gespannt, stimmlos, oral, velar. Man artikuliert das [ x ] nach den hinteren Vokalen [u: , u, o , o:, a, a:] und nach dem Diphthong: [ aao ]. Die Aussprache des [ x ] ist für Tschechsichsprecher nicht schwierig. Es ist dem tschechischen Ch ähnlich. Man muss das [ x ] und das [ ç ] gut unterscheiden. Übungen: 1. Lesen Sie richtig. Unterstreichen Sie den Ich-Laut. ( Man soll zwischen Ich-Laut und Ach-Laut unterscheiden, deshalb übt man die richtiche Aussprache beider Konsonanten) Mach das nicht! Was willst du noch? Vielleicht bin ich nicht gut informiert. Welche Bücher liest du gern? Sie kocht ausgezeichnet. Du weibt alles über mich. Hilf mir doch ein bisschen! Er studiert Chemie und sie Geschichte. ( Deutsch an der Uni, 79 ) 2. Lesen Sie. Sortieren Sie die Wörter mit -ch-. ( Diese Übung beschäftigt sich mit der Aussprache der Konsonanten [ x ] und [ ç ]. Die Schüler müssen wissen: a) Ich-Laut kann als -ig auftreten. b) Der Konsonant -sch- lesen wir als ©: [ "int ] . z.B.: der Unterschied zwischen: die Kirsche x die Kirche. c) Das -chs- artikulieren wir als [ ks ] z.B.: sechs; der Fuchs... ) z.B.: mich z.B.: machen Ich-Laut Ach-Laut - Das Buch liegt auf dem Tisch; ich mache; er kocht den Kuchen; die Küche gefällt mir nicht; die Nächte; um sechs Uhr; der Besuch; das Dach ist hässlich; Die Bücher; um Mitternacht; der Lachs schmeckt mir nicht; ich möchte es gleich; das Mädchen ist schön; ich brauche es schon; die Milch ist billig... Laut Graphem Beispiel [ l ] l / ll Alt, halb, lesen, Lied, sollen... Das [ l ] ist ein Engelaut -- ungespannt, stimmhaft, oral, alveolar, lateral. Das deutsche L ist nicht mit dem tschechischen L identisch. Das deutsche L bildet man mehr vorne als tschechische. Die Zunge liegt an den Alveolen. Die Aussprache darf nich palatal sein. Übungen: 1. Zungenbrecher: Sprechen Sie laut und deutlich. ( Die Aussprache des L ist in beiden Sprachen unterschiedlich. Man muss die Artikulation des L üben.) - Weil lustige Leute laufend lachen, lachen lustige Leute auch beim Laufen. ( http://www.schulzens.de/Grundschule/Deutsch/deutsch.html ) 2. Hören Sie und sprechen Sie nach. (Im Sprachunterricht kombinieren wir die Übungen mit kurzen Gedichten. Für die Schüler kann es eine angenehme Änderung sein. In diesem Gedicht üben die Schüler die richtige Aussprache des L) Der Wiegenreim: Stille, stille, stille, still, weil jedes Kind jetzt schlafen will ! Jana liegt jetzt mäuschenstill, weil sie was Schönes träumen will. Stille, stille, still ! ( Deutsch mit spab,138 ) Laut Graphem Beispiel [ r ] r / rr Reden, rennen, rot, grob, Herr.. Das R hat folgende Varianten: Zungenspitzen-R, Zäpfchen-R Das Zungenspitzen-R: [ r ] ist ein Vibrant - ungespannt, stimmhaft, oral, alveolar. Die Aussprache ist dem tschechischen R ähnlich, man muss die Vibration vermindern. Das Zäpfchen-R: [ R ] ist ein Vibrant - ungespannt, stimmhaft, oral, uvular. Im Tschechischen geht es um einen Fehler bei der Artikulation ( der Rhotazismus ) Übung: 1. Hören Sie die Wörter und sprechen Sie nach. Unterstreichen Sie, wo Sie das R deutlich hören. ( Die Artikulation des [ r ] ist nicht schwierig. Wir dürfen nicht das Zungenspitzen-R: [ r ] und das vokalisierte R [ ] verwechseln.) z.B.: Tor -- Tore der -- deren, war -- waren, fahrt -- fahren, Ohr -- Ohren, Tier -- Tiere, ihr -- ihre, Klavier -- Klaviere, Uhr -- Uhren, unser -- unsere, Heer - Heere....... (vgl. Delfin, 9) Laut Graphem Beispiel [ paf ] pf Pfeffer, empfehlen, Pfanne... Das Laut [ paf ] gehört zu den Affrikaten. Die Affrikate ist eine Verbindung eines Verschlusslautes mit einem Englaut. Im Tschechischen kommt se nicht vor. Die Bildung ist nicht schwierig. Man artikuliert [ paf ] gespannt. Übung: 1. Lesen Sie richtig. (In dieser Übung wird das -pf- geübt.) - die Äpfel; pfeifen; der Pfirsich; das Pferd; die Empfehlung; kämpfen; der Pfeffer; das Opfer; die Apfelsine; das Pfingsten; der Topf.......usw. Laut Graphem Beispiel [ h ] h Hund, hell, haben, hören, Gehalt Das [ h ] ist ein Engelaut (Hauchlaut) stimmlos, oral, laryngal Im Gegensatz zum tschechischen ist das [ h ] stimmlos. Die Einübung: bei der Artikulation H haucht man auf die Hand (oder auf einen Spiegel - der Spiegel beschlägt.) Das Dehnungs-H - bezeichnet die Länge von Vokalen. Man spricht es nicht aus. zB: sehen, ohne... Übungen: 1. Zungenbrecher: Versuchen Sie laut und deutlich zu sprechen. Wiederholen Sie fünfmal . Man kann aber nicht zu lange Pausen zwischen den Sätzen machen. ( Die Schüler üben die Aussprache des H. Man artikuliert das H stimmlos. ) Hinter Hermann Hansens Haus hängen hundert Hemden raus. Hundert Hemden hängen raus hinter Hermann Hansens Haus. ( www.labe.de ) 2. Entscheiden Sie, ob es um das Hauchlaut oder das Dehnungs-H geht. Wenn der Hauchlaut [ h ] artikuliert wird, unterstreichen Sie ihn. ( Man beschäftigt sich hier mit dem Unterschied zwischen dem Hauchlaut [ h ] und dem Dehnungs-H, das nur die Vokallänge angibt.) - Wie geht es dir? Das Haus ist hoch. Ich nehme zehn Hörnchen. Hallo, ich bin hier! Der Lehrer heibt Hans. Ihr Sohn ist sehr unangenehm. Das Hotel kann ich dir empfehlen. Der Hund hat Hunger. .......usw. Laut Graphem Beispiel [ | ] - Be | amte; sie | ist; um | acht | Uhr; Der Knacklaut (Verschlusslaut, Vokalneueinsatz) ist gespannt, stimmlos, laryngal. Man muss den Knacklaut artikulieren: - zwischen zwei Vokalen zB.: be | achten; wie | ich - zwischen dem Konsonant und Vokal zB.: zum | Essen; er | innern Übungen: 1. Hören Sie und Sprechen sie nach. ( Die Schüler hören die Beispiele. Sie sollen entscheiden; worin sie sich unterscheiden. ) Im Mai - im Ei Bettdecke -- Bettecke beim Essen - beim Essen will ich -- willig deutschsprachig - Deutsch sprach ich Berliner Leben -- Berlin erleben ( Phonetik lehren und lernen, 130) 2. Lesen Sie richtig. Unterscheiden Sie, wo der Knacklaut artikuliert wird. ( Man übt die Aussprache des [ | ] . Die Schüler sollen die Regel für die Bildung des Knacklautes erkennen.) z.B.: zu|erst - beobachten; der Verein; die Insel; beachten; der Beamte; wie ich; sie ist; anerkennen; erinnern; ....... 2. Der Wortakzent Der deutsche Wortakzent ist im Gegensatz zum tschechischen Wortakzent sehr stark. Er ist im Deutschen bedeutungsunterscheidend (vor allem bei den trennbaren und untrennbaren Verben. ( mehr -- siehe Kapitel: 3. Die häufigsten Fehler von tschechischen Muttersprachlern ) Der deutsche Wortakzent macht den tschechischen Muttersprachlern Schwierigkeiten. Man sollte sich mit dem Akzent möglichst bald beschäftigen. Die Einübung realisiert sich im Satz, Text, Lied oder in einzelnen Wörtern. Übungen: 1. Hören Sie die Monatsnamen und sprechen Sie nach. Unterstreichen Sie die Akzentsilbe. ( Für die Tschechischsprecher ist der deutsche Akzent sehr schwierig. Man muss ihm die entsprechende Aufmerksamkeit schenken.) Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember (vgl. Delfin, 74) 2. Sprechchor -- Hören Sie und wiederholen Sie. ( Mit dem kurzen Gedicht und mit der Hilfe vom Klatschen übt man den Wortakzent ) Didel, Didel, Dudelsorgen. Ich sag' allen Gutten Morgen ! Didel, Didel, Dudelsack. Ich sag' allen Gutten Tag ! ( 333 Nápadù pro nìmèinu, 19 ) 3. Ordnen Sie die Wörter nach dem Akzent. Sprechen Sie die Wörter laut und achten Sie auf die Betonung. ( Die Schüler üben der Akzent, sie müssen die Wörter entsprechend sortieren. Der Akzent kann nicht nur auf der 1. Stammsilbe liegen.) 0M 0M z.B.: Schule.......................................................................................... 0M 0M 0M z.B.: empfehlen....................................................................... 0M 0M z.B.: Gehör............................................................................. - bekommen; Studentin, abfahren, Abteilung, hören, Bahnhof, bekannt, Blume, Arbeit, vorlesen, Besuch, Gebiet, geärgert, erlebt, getanzt, lesen, verboten,....... 3. Reduzierung Auf Grund des Akzents kommt es zu der starken Reduktion. Vor allem die Suffixe: -e, -er, -en, -em, -es, -et, -el, -eln werden reduziert. Auch einige Präfixe werden reduziert: be- , ge- ( mit dem [ @ ] aussprechen), er- , ver- , zer- (mit dem reduzierten R aussprechen) Die Einübung: Man nützt die Einhaltung der starken Betonung. Übungen: 1. Lesen Sie richtig. ( Die Reduktion hängt mit der Wortakzent zusammen. Sie ist im Deutschen sehr häufig. Es ist wichtig sich damit zu beschäftigen. ) - warten Sie mal; um sieben Uhr; die Vögel singen; wir gehen schwimmen; verzeihen Sie! ; im Garten; mein Bruder ist Lehrer; die Äpfel sind sauer; die Sonne und der Himmel; sie beenden bald das Studium; die Bluse gefällt mir sehr; ein Gebäude zerstören; nehmen Sie den Bus; vielen Dank; ... ( vgl. Deutsch an der Uni, 45) 2. Schreiben Sie drei Stufen der Adjektive (Vergleichsformen) auf. Lesen Sie richtig und unterstreichen Sie die reduzierten Laute ( Diese Übung beschäftigt sich mit: a) der Steigerung der Adjektive (Vergleichsformen) b) der Reduktion -- vor allem der Präfixe --er und --en.) z.B.: kurz -- kürzer -- am kürzesten stark; dunkel; laut; hoch; kalt; lang; schnell; schön; kurz; hell; gut.... 4. Assimilation Die Assimilation ist eine Art der Angleichung. Sie führt zu Veränderung an Lauten oder Lautgruppen. Im Deutschen geht es um die progressive Assimilation. 2.1. Assimilation der Artikulationsstelle - vor allem bei der Laute -n vor den Lauten -k- und -g-: z.B. Zunge [N] 2.2. Assimilation der Artikulationsart - z.B.: Beim Zusammentreffen gleicher Engelaute oder gleicher Verschlusslaute (in zusammengesetzten Wörtern oder an der Wortgrenze) wird nur ein Verschluss gebildet, z.B. voll laufen, Schifffahrt. 2.3. Assimilation im Grad der Stimmbeteiligung - z.B.:Stimmloser + stimmhafter Konsonant -- der erste Konsonant bleibt stimmlos, der zweite verliert an Stimhaftigkeit z.B.: das Bild 2.4. Auslautverhärtung Am Wortende ändert sich der ungespannte, stimmhafte Konsonant in den gespannten stimmlosen Konsonant. z.B.: Wir schreiben B; D; G aber sprechen als P; T; K. z.B.: Es ist der Unterschied zwischen: das Bild x die Bilder Übungen: 1. Hören Sie die Wörter und markieren Sie, was Sie hören. Sprechen Sie nach. ( Man übt die Auslautverhärtung. Man beschäftigt sich auch mit der Aussprache der Konsonanten) Man schreibt: g - Lage; lag; Berge; Berg; Flug; fliegen; sag!; sagen; Burg; Burgen; Zug; Züge...... Man spricht: Lage lag g k ähnlich: d : baden; Bad; Kind; Kinder; Mund; Munde; Band; Bände; ... b : bleiben; blieb; geben; gab; Dieb; Diebe; ab; aber;... ( vgl. Delfin,164) 2. Lesen Sie richtig. ( Die Schüler üben die progressive Assimilation. Man artikuliert den stimmlosen Laut vor dem stimmhaften Laut stimmlos.) z.B.: das Geschenk - Es gibt; ausgezeichnet; das Lied; ausgeben; Hast du Angst?; das ganze Jahr; das Bein; das Dokument; das Gebirge.... Schlusswort: Die Einübung der richtigen Aussprache im Fremdsprachenunterricht wird oft vernachlässigt. Der Grund dafür kann der Mangel an geeigneten Lehrmaterialien sein. Gegenwärtige Lehrbücher widmen sich der Aussprache nicht zu viel. Der Lehrer muss selbst einige Übungen erarbeiten. Das Ziel dieser Arbeit ist die Übungen für der Einübung der richtigen Aussprache vorzuschlagen. Man kann sich inspirieren lassen und eigene Übungen zu bilden. Es ist wichtig dazu wissen, welche phonetischen Erscheinungen für Sprachen problematisch sind, also, wo die Nichtmuttersprachler die häufigsten Fehler machen. Diese Arbeit ist der Überblick der problematischen Erscheinungen , wie zum Beispiel: die schwierigen Laute, der Wortakzent, die Assimilation usw. Der Lehrer kann nicht die richtige Aussprache unterrichten, wenn er sie nicht kennt. Am Anfang meiner Bakalaureatsarbeit habe ich den Begriff "die phonetsichen Fehler" erklärt. Ich versuchte die Fehler der tschechischen Muttersprachler überscihtlich zu ordnen und zu erklären, worin sie bestehen und ihre Korrektur und Einübung. Zu jedem phonetischen Problem habe ich eine oder mehrere Übungen gefunden oder gebildet. Sie sollen helfen, die korrekte Aussprache der Vokale, Konsonanten usw. des Deutschen zu lernen. Mit der Wiederholung phonetischer Aufgaben können die Schüler ihr Deutsch verbessern. Ich suchte Unterhaltungsübungen (wie z.B.: Gedichte, Zungenbrecher und Lieder) nach, weil es geieigneter und für die Schüler interessanter ist. Die Erarbeitung dieser Arbeit hat mir geholfen, mich in der Lehrbüchern zu orientieren und tiefer in die Problematik der Phonetik einzudringen. Resume: Ve své diplomové práci jsem se vìnovala typickým chybám ve výslovnosti, kterých se dopou¹tìjí èe¹tí rodilí mluvèí a nácviku správné výslovnosti v nìmèinì. V teoretické èáti popisuji fonetické chyby, jejich pøíèiny a nejèastìj¹í chyby èeských rodilých mluvèích, které jsou podrobnì rozvedeny v praktické èásti. Dále zde uvádím typy cvièení a uèební materiály, pou¾ívané ve vyuèování cizích jazykù i fonetickou transkripci. V praktické èásti jsem se zabývala sestavením vlastních návrhù na nácvik správné výslovnosti problematických hlásek, akcentu, redukce a asimilace. Pro inspiraci a názornou ukázku jsem zde uvedla pøíklady cvièení. Nìkterá cvièení jsem vybrala z uèebních materiálù nebo se jimi inspirovala ( jejich název je uveden u ka¾dého cvièení a dále v seznamu literatury.) ostatní cvièení jsem vypracovala sama, zde jsem vycházela z vlastních zku¹eností z výuky. Literaturverzeichnis: RAUSCH, R. / RAUSCH, I.: Deutsche Phonetik für Ausländer. Leipzig, Langenscheidt / Verlag Enzyklopädie Berlin, München, Leipzig (1998). 404 s. ISBN 3-324-00145-5 KOVÁØOVÁ, A.: Úvod do fonetiky a fonologie nìmèiny. MU Brno (2003) 60 s. ISBN 80-210-3263-4 ROTHENHAGEN, R.: Phonetischer Grundkurs der deutschen Sprache für Tschechischsprecher. MU Brno (2002) 49 s. ISBN 80-210-2953-6 DIELING, H.: Phonetik im Fremdsprachenunterricht Deutsch. Lagenscheidt. Berlin/München ( 2000 ) 199 s. ISBN 3-468-49654-0 AUFDERSTRAbE, H./ MÜLLER, J./ STORZ, T.: Delfin. Lehrwerk für Deutsch als Fremdsprache. Max Hueber Verlag. Ismaning (2001) 256 s. ISBN 3-19-001601-1 CONRAD, G. / FRIGG, M.: Besseres Deutsch. 3.+4. Klasse, Teil B Rechtschreibung und Gramatik. Mentor-Verlag. München (1993) 32 s. ISBN 3-580-63117-9 DOSTÁLOVÁ, O. / HOLKOVÁ, S.: Deutsch mit Spab. Nìmèina s legrací pro dìti pøed¹kolního a mlad¹ího ¹kolního vìku. Hanex. Olomouc (1994) 146 s. ISBN 80-85783-02-9 DRMLOVÁ, D./ HOMOLKOVÁ, B./ KETTNEROVÁ, D./ TESAØOVÁ, L.: Nìmecky s úsmìvem. Agentura JIRCO. Strakonice (1992) ISBN 80-901302-0-8 HÖPPNEROVÁ, V.: Deutsch an der Uni. Ekopress. Praha (2003) ISBN 80-86119-66-1 SAMSON, C.: 333 nápadù pro nìmèinu (333 idées pour l´ allemand).Portál Praha (1997) 95 s. ISBN 80-7178-130-4 Webseiten: SCHNITZHOFER, S.: E- Geschichte. http://www.vs-material.wegerer.at/deutsch/d_bst_erarb.htm (2006) LABBÉ, M.: http://www.labbe.de/zzzebra (LABBÉ - Verlag und Versand Bergheim) HICKE, H http://www.unterrichtsmaterial-schule.de http://www.schulzens.de/Grundschule/Deutsch/deutsch.html http://www.freeweb.hu/nemetszak/phonetik-phonologie2.pdf http://www.staff.amu.edu.pl/~taborek/grammatik/phonetik/vokal4.html Anhang: Zum theoretischen Teil: Das Palatogramm, das Lippenbild, der Sagittallschnitt..............................45 Phonetische Transkription..................................................................46 Weitere Übungen: Die Einübung der richtigen Aussprache der Vokale.................................47 Die Einübung der richtigen Aussprache der Vokale, der Konsonanten und des Akzentes.............................................................................49 Das Palatogramm, das Lippenbild, der Sagittallschnitt das Palatogramm: das Lippenbild: der Sagittallschnitt: ( Rausch, R. -- Rausch, I.: Deutsche Phonetik für Ausländer, s. 80 / 81) Phonetische Transkription: Buchstaben -- Laut -- Beziehungen (Phonetik lehren und lernen, 196) Übungen: Die Einübung der richtigen Aussprache der Vokale: - Hören Sie und sprechen Sie nach. Achten Sie auf die richtige Aussprache der Vokale. eins zwei drei vier fünf sechs sieben acht neun zehn elf zwölf (Studio D, 20) - Nennen Sie die Begriffe und tauschen Sie den angegebenen Laut aus. Welches Wort entsteht? z.B.: a = u die Hand = der Hund o = a .............. ü = ie .............. o = u .............. u = a .............. (Sprachspielereien für Deutschlernende ,138) - Ergänzen Sie die Vokale und Artikel. Lesen Sie richtig. S_nn_ T_m_t_ __to El_f_nt H_nd B_gel__sen Gl_ck_ H_s_ Die Einübung der richtigen Aussprache der Vokale, der Konsonanten und des Akzentes: - Sprechen Sie nach. Alle Tiere schlafen. Mein, dein, sein Der Hase im Klee, Mein, dein, sein, die Fische im See, der Tisch ist noch rein, im Loch die Maus, der Magen noch leer die Katze im Haus, und brummt wie ein Bär im Stall die Pferde, (Deutsch mit Spab, 64) der Maulwurf in der Erde, unter dem Blatt der Wurm, die Taube im Turm, auf der Wiese die Kuh, alle machen die Augen zu. Auch der Hahn auf dem Brett, und du mein Kind-wupp-ins Bett! (Deutsch mit Spab, 44) - Abzählreime: Eins, zwei, drei, Eine kleine Dickmadam Zucker auf den Brei, fuhr mit einer Eisenbahn. Salz auf den Speck, Eisenbahn, die krachte du musst weg. Dickmadam, die lachte. (Deutsch mit Spab, 137) I, A, U, aus bist du. (Deutsch mit Spab, 137) - Rätsel: Erst weib wie Schnee, dann grün wie Klee, dann rot wie Blut, schmeckt allen Kindern gut. /Kirschen/ (Deutsch mit Spab, 138) Kindlein mein, schlaf nur ein: Kindlein mein, schlaf nur ein, weil die Sternlein kommen, und der Mond kommt auch schon wieder angeschwommen. Refrain: Eia, Wiege, Wiege mein, schlaf nur, Kindlein, schlaf nur ein! Kindlein mein, schlaf doch ein, Vöglein fliegt vom Baume; fliegt geschwind zu meinem Kind, singt ihm vor im Traume. Refrain: Mütterlein singt dich ein, schlaf dir rot die Wäng'lein. Treu bewacht in der Nacht, träume süß vom Eng'lein. Refrain: ( www.zzzebra.de) Zungenbrecher: e: Esel essen Nesseln nicht, Nesseln essen Esel nicht. ch: Machen Drachen manchmal nachts echt freche Sachen, oder lachen Drachen manchmal acht freche Lacher? o: Oma kocht Opa Kohl. Opa kocht Oma Kohl. Doch Opa kocht Oma Rosenkohl. Oma dagegen kocht Opa Rotkohl. t : Hätten Tanten Trommeln statt Trompeten, täten Tanten trommeln statt zu tröten. (http://www.schulzens.de/Grundschule/Deutsch/deutsch.html) Backe, backe Kuchen Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen: Wer will guten Kuchen backen, der muss haben sieben Sachen: Eier und Schmalz, Butter und Salz, Milch und Mehl, Safran macht den Kuchen gel! Schieb zu, schieb zu, schieb zu, schieb in Ofen 'nein. ( www.zzzebra.de) - Lesen Sie richtig. Der Löwe und die Maus Im Wald leben ein starker Löwe und eine kleine Maus. Einmal schläft der Löwe unter dem Baum und die Maus läuft über seine Nase. Der Löwe wacht auf und fängt die kleine Maus. L: "Wer stört mich?" M: Die Maus bittet: "Lieber Löwe, schenk mir das Leben. Ich kann dir auch einmal helfen" L: " Gut, ich will dir das Leben schenken. Aber wie kann eine kleine Maus mir helfen?" Bald darauf hört die Maus das Gebrüll des Löwen. Sie läuft schnell hin. Was siehst sie? Der Löwe liegt in einem Netz gefangen. Das Netzt ist fest, der Löwe kann nicht entlaufen." L: "Liebe Maus ich brauche Hilfe." M: "Ich helfe dir" Sie beibt das Netz durch und befreit so den starken Löwen.