58 SOCHROVÁ, Marie: Český jazyk v kostce pro střední školy. Havlíčkův Brod: Fragment, 1996 DIELIG, Helga., HIRSCHFELD, Ursula: Phonetik lehren und lernen. München, 2000 DUDEN: Das Aussprachewörterbuch. Band 6. Mannheim/Wien/ZürichTüte, 2000 DUDEN: Deutsches Universal Wörterbuch A ­ Z. Mannheim/Leipzig, 1996 BEHME-GISSEL,Helma: Deutsche Wortbetonung: ein Lehr- und Übungsbuch. München, 2005 RAMERS,Karl Heinz: Einführung in die Phonologie. München, 2000 KOHLER, Klaus: Einführung in die Phonetik des Deutschen, Berlin, 1977 57 10. Literatur FIŠAROVÁ, Olga., ZBRANKOVÁ, Milena: Start mit Max. Plzeň: Fraus, 2000 FIŠAROVÁ, Olga., ZBRANKOVÁ, Milena: Start mit Max. Příručka učitele. Plzeň: Fraus, 2000 FIŠAROVÁ, Olga., ZBRANKOVÁ, Milena: Start mit Max. Pracovní sešit. Plzeň: Fraus, 2000 SEEGER, Hafale: Wer? Wie? Was?. Bonn: Gilde-Buchhandlung Carl Kayser, 1991 SEEGER, Hafale: Wer? Wie? Was?. Metodická příručka pro učitele. Bonn: GildeBuchhandlung Carl Kayser, 1991 SEEGER, Hafale: Wer? Wie? Was?. Schülerarbeitsheft 1. Bonn: Gilde-Buchhandlung Carl Kayser, 1991 JIN, Friederike, ROHRMANN, Lutz, ZBRANKOVÁ, Milena: Prima 1. Plzeň, 2007 JIN, Friederike, ROHRMANN, Lutz, ZBRANKOVÁ, Milena: Prima 1. Příručka učitele. Plzeň, 2007 JIN, Friederike, ROHRMANN, Lutz, ZBRANKOVÁ, Milena: Prima 1. Pracovní sešit. Plzeň, 2007 KOVÁŘOVÁ, Alena: Úvod do fonetiky fonologie němčiny. Brno, 2003 ROTHENHAGEN, Richard: Phonetischer Grundkurs der deutschen Sprache für Tschechischsprecher. Brno, 2002 HIELSCHER, Andrea und Koll: Deutsch-tschechisches Fehlerlexikon. Praha, 2003 56 Věřím, že má práce obohatí třeba i ostatní budoucí učitele, kteří budou mít za cíl naučit děti nejen komunikaci, gramatice, ale i správné výslovnosti a intonaci. 55 9. Resume Na Masarykově univerzitě mě velice zaujaly přednášky a semináře z fonetiky a fonologie paní doktorky Kovářové, a proto jsem si pro svou diplomovou práci vybrala téma ,,Analýza učebnic pro německý jazyk z fonetického hlediska." Ze své vlastní praxe na základní škole vím, že při výuce německého jazyka je problematika fonetiky často opomíjena. Učebnice jsou v tomto směru nedokonalé a nevěnují se tomuto tématu, které je pro správnou výslovnost a intonaci velmi důležité. Vzhledem k tomu také řada učitelu právě této problematice dostatečnou pozornost nevěnuje. Pro srovnání jsem si vybrala tři různé učebnice, které jsou určeny pro začátky seznamování dětí s německým jazykem ve věkové hranici 8 ­ 14 let. První kniha byla vydána v Německu v roce 1989, druhá a třetí v České republice . U všech tří knih jsem se věnovala výhradně fonetice, která je nedílnou součástí výuky cizího jazyka zvláště u začátečníků. Musela jsem ovšem zkonstatovat, že v prvních dvou vydáních není fonetice věnováno přiliš času, tudíž nácvik jednotlivých hlásek a intonace je ponechána na individuální práci učitele. V třetí knize ,,Prima", která vyšla v tomto roce je fonetice věnováno více času a proto má učitel možnost, všechny problematické hlásky a intonaci s dětmi procvičit. Jako výbornou si cením spolupráce českých a německých autorů, kteří se snažili odstranit nedostatky dříve vydaných učebnic pro německý jazyk. Dále jsem se soustředila na nejčastější chyby českých rodilých mluvčích. K některým samohláskám a souhláskám jsem uvedla několik cvičení, jak můžeme jednotlivé hlásky nacvičit nejen drilem, ale i různými básničkami a hravými metodami. 54 8. Zusammenfassung Für meine Diplomarbeit habe ich das Thema ,,Analyse deutscher Lehrwerke für Grundschulen aus phonetischer Sicht" gewählt. Ich habe dazu drei Lehrbücher beschrieben. Das erste Lehrbuch wurde in Deutschland herausgegeben, die beiden anderen Lehrbüchern in der Tschechischen Republik. Wie schon im Titel meiner Arbeit steht, habe ich mich mit der Problematik der Phonetik und Phonologie beschäftigt. Es geht um ein breites Thema, in dem ich mich auf wichtigste Punkte konzentriert habe. Ich habe zuerst die segmentale und suprasegmentale Ebene der Aussprache beschrieben. Weiter habe ich kurz die einzelnen Lehrbücher beschrieben und im nächsten Teil habe ich diese Lehrmaterialien aus phonetischer Sicht verglichen. Ich habe nicht nur die positiven Seiten, sondern auch die negativen Seiten der Bücher gezeigt. Weiter habe ich mich auf die typischen Fehler der tschechischen Muttersprachler konzentriert. Ich habe die einzelnen Fehler beschrieben und ich habe zu einigen Fehlern verschiedene Übungen und Spiele aus einigen Quellen vorgeschlagen. Ich habe die Übungen auf Grund des Wortschatzes geändert, denn sie sind für die Kinder im Alter von 8 ­ 14 Jahren bestimmt. Ich hoffe, dass es den LehrerInnen bei der Arbeit mit den Kindern in der Unterrichtsstunde zeigt, wie man den DaF-Unterricht beleben kann und wie man spielerisch die deutsche Aussprache und Intonation lernen kann. 53 7.9.2 Aufforderung oder Frage Die Schüler hören die Sätze und erkennen den Melodieverlauf. Sie markieren ihn und am Ende des Satzes schreiben Sie die Satzzeichen, ein Ausrufezeichen oder ein Fragezeichen. Warten Sie.... Fährt euch..... Mach die Tür zu....... Kommst du mit........ Was wünscht du dich........ Wer kommt noch......... 7.9.3 Melodieverlauf Die Schüler hören verschiedene Sätze und markieren die Satzmelodie. Wann fällt die Melodie, wann steigt, wann bleibt sie in der Schwebe? Ich esse gern. Kommst du mit? Setz dich! Gib mir den Füller! 52 7.8.3 Wortfamilien Die Schüler hören Wörter aus einer Wortfamilie und unterschreichen die Akzentsilbe Fahren, erfahren, die Erfahrung, abfahren, die Abfahrt Bieten, verbieten, das Verbot, anbieten, das Angebot Kaufen, verkaufen, die Verkäuferin, einkaufen, der Einkauf 7.9 Intonation Intonation ist ein Begleiteffekt jedes Satzes. Die Intonation ist durch verschiedene Mittel bestimmt: Rhythmus, Pausierung und Melodieverlauf. Im Deutschen hängt die Intonation mit dem starken Akzent auf einer Seite und mit der starken Reduktion auf anderer Seite zusammen. Wir unterscheiden drei Melodietypen: fallende, steigende und weiterführende Endmelodie. 51 7.8.1 Monate Die Schüler/Innen hören den Vers von Johang Wofgang Goethe und unterschreichen den Wortakzent bei jedem Monat. Januar, Februar, März, du bist mein liebes Herz, Mai, Juni, Juli, August, mir ist nichts mehr bewusst. 7.8.2 Städte Die Schüler hören verschiedene Städtenamen und untersteichen die entsprechende Akzentsilbe. Ber-lin, Mün-chen, Pa-ris, Re-gens-burg, No-rim-berg, Dres-den, Ve-ne-dig, Lon-don, Mag-de-burg, Ca-sa-blan-ca, Lu-xem-bourg, Ham-burg 50 Und verlässt mich gar nicht mehr. Wedelt mit den blauen Ohren, Hat wohl seinen Herrn verloren. 7.8 Wortakzent Der deutsche Akzent ist dynamisch.. Im Vergleich zum Tschechischen ist er sehr stark und verursacht starke Reduktion der unbetonten Silben. Jede Silbe, die den Akzent trägt, unterscheidet sich dadurch von anderen Silben, die unbetont sind. Der starke Akzent liegt meistens auf der ersten Stammsilbe. Ein ungenügend starker Akzent gehört zu den wichtigsten Aussprachefehlern von tschechischen Muttersprachlern. Der deutsche Akzent hat eine distinktive Funktion und wenn der Sprecher die richtige Aussprache des starken Akzents nicht einhält, kann es leicht passieren, dass es zum Missverständnis kommt. Die Unterschiede im Akzent findet man auch in der Grammatik. Es geht z.B. um einige Vorsilben, die teilweise betont und teilweise unbetont sind: durch-, über-, um-, unter-, wieder-/wider-, hinter-, miss´übersetzen x über´setzen Ich setze die Blume über. Ich übersetze den Text. 49 7.7.1 Urlaub Die Schüler hören Wortgruppen, in denen kein konsonantisches R enthalten ist, sondern Vokal ­ das reduzierte E: Der Sommer am Meer Sommerurlaub Ein schöner Urlaub Winterurlaub Am Ufer Urlaub im Dezember Am Wasser Urlaub im September Sommer und Winter Für Kinder und Erwachsene 7.7.2 Der Hund Die Schüler hören das Gedicht. Sie streichen die vokalisierten R-Laute durch. Der blaue Hund Geh ich in der Stadt umher Kommt ein blauer Hund daher, Wedelt mit dem Schwanz so sehr, Nebenher, Hinterher 48 Dick und schlank ­ Frau End, Frau Lind Böse und lieb ­ das Kind, der Hund Kalt und heiß ­ die Milch , der Saft 7.7 R-Laute Die deutschen R-Laute gelten allgemein als schwierig. Im Deutschen gibt es das Zungenspitzen-R, das Reibe-R und das Zäpfchen-R. Alle drei R-Formen sind akzeptiert, in den Medien dominieren das Reibe- und das Zäpfchen-R. Es gibt noch das vokalisierte R. [ ] vokalisiertes r Das vokalisierte ,,r" üben wir gleich wie das reduzierte ,,e" im Zusammenhang mit dem starken Akzent. 47 7.6.1 Kettenspiel Die Schüler hören Vornamen und sprechen sie nach. Astrid, Alfred, Bernd, Bertold, Eberhard, Eduard, Edmund, Ferdinand, Gerhard, Gertrud, Gertraud, Ingrid, Sigrid, Rotraud, Wilfried Sie wählen nun einzelne Namen für das Kettenspiel, wobei immer wiederholt wird, was vorher gesagt wurde und ein weiterer Name angefügt wird. Ich kenne Eberhard. Ich kenne Eberhard und Bertold. Ich kenne Eberhard und Bertold und......... 7.6.2 Antonyme Die Schüler hören Antonyme in einer Wortgruppe. Sie achten auf die Aussprache der Konsonanten, dann bilden Sie Sätze. 46 7.5.2 Endlich Die Schüler hören einzelne Wörter und teilen die Wörter in zwei Spalten, je nachdem, ob sie den Ich-Laut oder Ach-Laut hörten. Endlich, ich, brauch, dich, Sprache, manchmal, rauchen, Mädchen, Buch, Wichtigkeit, zunächst, danach, rechtzeitig, reich, Furcht, nachts, gleich, sprechen, Bräuche 7.6 Konsonanten Im Deutschen stehen die gespannten und ungespannten Konsonanten gegenüber. Sie bilden Paare, z.B. p und b wie in packen und backen, t und d wie in tanken und danken, und k und g wie in Kern und gern. 45 Einübung: [ ç ] x [ x ] sprechen x die Sprache die Nächte x die Nacht ich möchte x ich mochte 7.5.1 Mädchen Die Schüler hören zuerst und dann lesen ein kurzes Gedicht. Sie unterstreichen alle Wörter, wo sie den Ich-Laut hörten. Zehn, zwanzig, dreißig, Mädchen, du bist fleißig. Vierzig, fünfzig, sechzig, Mädchen, du bist prächtig. Siebzig, achtzig, neunzig, Mädchen, du bist einzig. Hundert, tausend, Million, Mädchen, du verdienst die Kron. 44 7.4.2 Auspracheübung Die Schüler/Innen verteilen folgende Wörter nach der Aussprache in drei Spalten. Deutsch, aus, mein, einzeln, Maus, läufst, Laute, neutral, Beispiel, äußern, Euro, auch, Preis, Deutsch, zwei, teuer, Zeitschrift, zu Hause, Terapeut, Laute 7.5 Ich ­Laut und Ach ­ Laut [ ç ] Ich-Laut Grapheme: ch, -(i)g Im Tschechischen erscheint dieser Laut überhaupt nicht und bei der Artikulation vom Ich-Laut kommt sehr oft zu Artikulationsfehlern, da das tschechische ,,ch" mehr dem Ach-Laut entspricht. Für tschechische Muttersprachler können für Einübung vom Ich-Laut die Wörter píchat x páchat dienen. Zur Einübung für ähnliche Artikulationen kann man j, š oder ť ausnutzen. 43 [ o ] Diphthong Grapheme: eu, äu, bzw. oi, oy Im Tschechischen erscheint [o] überhaupt nicht. Zu dem Artikulationsfehler gehört die ungenügende Rundung der Lippen und J im Auslaut. 7.4.1 Mein Freund Die Schüler hören zu und ergänzen den Text mit drei Diphthongen, ei, au und eu. P.....l ist n..... in der Klasse 7.A. Er kommt .....s Br.....nschw......g. Jetzt ist er m....n guter Fr....nd. Er hat ......ne M......s. Sie ist sehr kl.....n und kommt .....s ......stralien. H.....te nachmittag genem wir r.....s. 42 7.4 Diphthonge In der deutschen Standardaussprache gibt es 3 Diphthonge: [ae], [ao], [o] Die Diphthonge bestehen aus zwei Teilen. Der erste Teil ist ein niedrigerer Vokal und der zweite ist ein höherer Vokal. Die Diphthonge sind eine Kombination von offenen und geschlossenen Vokalen, die in eine Silbe gehören. Der erste Vokal ist immer dominant und trägt den Akzent, der zweite Vokal wird reduziert ausgesprochen. Diese Tatsache ist sehr wichtig für das Einüben der richtigen Aussprache. Die deutschen Diphthonge ordnen wir den langen Vokalen zu. [ ae ] Diphthong Grapheme: ei, eih, ai, ey, ay, in Fremdwörter auch i, y Im Tschechischen erscheint [ae] überhaupt nicht. Am Ende darf nicht J ausgesprochen werden. [ ao ] Diphthong Grapheme: au, auh, in Fremdwörter auch ou, ow Bei Aussprache dieses Diphthongs darf nicht U zu stark artikuliert werden. 41 Was denken in der Neujahrsnacht In aller Welt die Mädchen? Die Mädchen denken unentwegt Und angeregt und aufgeregt And as, was man im Sommer trägt, Ob Gretchen oder Kätchen. 7.3.3 Vornamen Die Schüler/Innen hören einige Vornamen. Sie achten auf die Aussprache und sie ordnen die Namen in die Tabelle nach dem, ob sie im Namen ein kurzes E oder ein langes E hörten. Steffen, Alfred, Helmut, Vera, Kerstin, Ben, Peter, Eva, Grete, Ellen Langes E Kurzes E 40 7.3.1 Der Regenschirm Die Schüler/Innen hören und lesen folgende Geschichte und unterstreichen alle Wörter mit E-Lauten. Sie nehmen vier Pastellstifte und markieren die jeweiligen ELaute mit der entsprechenden Farbe. Herr Mehler geht spazieren. Ihm kommt ein älterer Herr mit einem Regenschirm entgegen. Herr Mehler bleibt stehen und fragt: ,,Wir kennen uns doch ­ oder?" Der ältere Herr antwortet: ,,Ich kenne Sie nicht, ich habe Sie noch nie gesehen." ,,Aber ich erkenne Sie an diesem Regenschirm", sagt Herr Mehler. Der Herr wird nervös: ,,Sehen Sie, den hatte ich bis gestern noch gar nicht." Herr Mehler nickt: ,,Ich hatte ihn bis gestern. Es ist mein Regenschirm. Geben Sie ihn mir zurück?" 7.3.2 Mädchen Die Schüler hören ein Gedicht von James Krüss. Sie können es als Diktat schreiben und passen dabei auf das lange gespannte e und auf das lange ungespannte e. 39 [ oe ] kurzes offenes ungespanntes ö Graphem: ö Einübung: die Hölle x helle die Wörter x der Wärter können x kennen völlig x fällig Diese zwei Vokale erscheinen im Tschechischen überhaupt nicht. Die Labialisierung hat in diesem Fall eine distinktive Funktion. Ein typischer Aussprachefehler der Tschechen ist die ungenügende Lippenrundung. Der Unterschied zwischen der langen und kurzen Aussprache ,,ö" muss eingehalten werden. Einübung: die Höhle x die Hölle das Röslein x das Rösslein [ ] reduziertes E, das sog. Murmel-E oder der Schwa-Laut Graphem: e Reduziertes E kommt im Tschechischen nicht vor. Beim Einüben muss man aufpassen, da es sich um den häufigsten deutschen Vokal handelt. Er wird nur in unbetonten Silben ausgesprochen und ist sehr kurz. 38 Einübung: Mähren x die Möhren läsen x lösen [ ] kurzes offenes ungespanntes e Grapheme: e, ä Dieser Vokal macht uns fast keine Probleme. Man muss aber den Unterschied zwischen dem langen ­ geschlossenen und dem kurzen ­ offenen Vokal einhalten. Einübung: das Heer x der Herr fehlen x fällen wen x wenn den x denn [ : ] langes geschlossenes gespanntes ö Grapheme: ö, öh, oe Einübung: die Löhne x die Lehne die Höfe x die Hefe lösen x lesen 37 sehr klein. Das reduzierte E kann nur im Inlaut oder im Auslaut vorkommen. Man übt dieses abgeschwächte E mit dem starken Akzent zusammen. [ e: ] langes geschlossenes gespanntes e Grapheme: e, ee, eh Im Tschechischen kommt dieses Phonem überhaupt nicht vor. Bei der Artikulation gehen wir von ,,i" aus, aber statt ,,i" sprechen wir ,,e" aus. Der Kieferwinkel ist sehr klein. Es geht um den häufigsten Fehler der Tschechen, weil es als offenes tschechisches ,,é" ausgesprochen ist. Bei der falschen Artikulation kommt es zur Wortverwechslung. Einübung: die Beeren x die Bären die Ehre x die Ähre sehen x säen [ : ] langes offenes ungespanntes e Grapheme: ä, äh Die Artiulation steht dem ,,e" nahe. 36 7.2.2 Minimalpaare Die Schüler/Innen hören nur eines der beiden Wörter, sie unterstreichen das Wort, das sie gehört haben. Mutter - Mütter missen - müssen fuhren - führen spielen - spülen drucken - drücken Fliege - Flüge füllen - fühlen 7.3 E-Laute Deutsche E-Laute sind für Tschechen ein großes Problem. Die Deutschen haben sechs unterschiedliche Phoneme der E-Laute, u. a. sind es auch ein kurzes offenes E und ein langes offenes E. Diese zwei Phoneme kann man auch im Tschechischen finden. Die anderen Laute sind aber problematisch. Es sind das lange geschlossene E und das reduzierte oder abgeschwächte E. Bei dem langen geschlossenen E ist der Kieferwinkel 35 7.2.1 Sprichwörter Die Kinder hören zu und unterstreichen die Wörter mit Ö, dann schreiben sie die einzelnen Wörter in die Tabelle. Neue Töpfe kochen gut. Allzeit fröhlich ist unmöglich. Können geht über Wollen. Eine schöne Frau hat immer Recht. Von der Schönheit kann man nicht leben. lang kurz 34 [ y: ] langes geschlossenes gespanntes ü Grapheme: ü, üh, ui, y Einübung: die Tür x das Tier spülen x spielen [ Y ] kurzes offenes ungespanntes ü Grapheme: ü, y Einübung: küssen x das Kissen müssen x missen Die Einhaltung der kurzen und langen Aussprache ,,ü" ist wichtig, um Wörterbedeutung zu unterscheiden. Einübung: die Hütte x die Hüte fühlen x füllen Im Tschechischen erscheinen diese Vokale überhaupt nicht und die Rundung hat in diesem Fall eine distinktive Funktion. Der typische Aussprachefehler ist die ungenügende Lippenrundung. 33 Einüben: lösen x lesen stößt x stehst Söhne x Sehne [ oe ] kurzes offenes ungespanntes ö Graphem: ö Einüben: können x kennen Plötze x Plätze Zölle x Zelle Der Unterschied zwischen der langen und kurzen Aussprache ,,ö" muss eingehalten werden. Einüben: die Höhle x die Hölle Schöße x schösse Im Tschechischen erscheinen diese zwei Vokale überhaupt nicht und die Labialisierung hat in diesem Fall eine distinktive Funktion. Der typische Aussprachefehler ist die ungenügende Lippenrundung. 32 7.1.3 Tiere Die Kinder hören zu und sprechen nach. Dann bilden Sie zwei Tiergruppen. Eine Gruppe sind die Tiere mit dem langen Vokal, die andere mit dem kurzen Vokal. das Lama der Tiger die Kuh der Schmetterling der Hamster die Antilope die Katze die Spinne der Wolf Der Hund die Schnecke die Biene 7.2 Ö-Laute und Ü-Laute Diese vorderen gerundeten Vokale stellen für viele Schüler große Schwierigkeiten dar, weil sie im Tschechischen völlig unbekannt sind. Wichtig ist, dass man immer den Mund runden muss, nicht nur bei langen, sondern auch bei kurzen Vokalen. Dabei bleibt auch die hohe Zungenstellung erhalten. Bei der Bildung des Vokals Ü gehen wir am besten von I aus. Bei der Bildung des Vokals Ö kann man vom E ausgehen und die Lippen runden. [ : ] langes geschlossenes gespanntes ö Grapheme: ö, öh, oe 31 Vokal hat. Sie wiederholen die Namen und dabei sprechen sie die Arme ganz weit auseinander oder ganz eng zusammen. 1. Frau Sesterhahn - Frau Sesterhann 2. Herr Sonnenbehler - Herr Sonnenbeller 3. Fräulein Schieler - Fräulein Schiller 4. Frau Schooler - Frau Scholler 5. Herr Schmuhler - Herr Schmuller 7.1.2 Geschenke Die Kinder hören dem Lehrer zu, was Peter zum Geburtstag von seinen Freunden bekam. Sie achten auf die unterstrichenen Vokale und schreiben daneben, ob sie lang (l) oder kurz (k) sind. ein Flugzeug - eine Hose - ein Spiel ein Schiff - Schuhe - eine Tascheein Fussball - eine Mütze - ein Kuli - 30 7. Ausspracheübungen Die Übungen habe ich auf Grund der häufigsten Aussprachefehler der Tschechen ausgewählt. Zuerst beschäftige ich mit Vokalen, hauptsächlich mit den acht Vokalen, die die Tschechen nicht kennen. Weiter mit den Konsonanten und Diphthongen. Abschließend dürfen auch einige Intonationsübungen und Übungen zum Wortakzent nicht fehlen. 7.1 Vokale lang ­ kurz Die deutschen Vokale sind entweder lang oder kurz. Sie unterscheiden sich in der Sprechspannung und im Grad der Mundöffnung. Deshalb teilt man die Vokale in lange, gespannte und geschlossene oder in kurze, ungespannte und offene. 7.1.1 Familiennamen Die Kinder hören von der Kassette einige Familiennamen und vergleichen die Vokalpaare. Sie unterscheiden, ob der erste Name einen kurzen, der zweite einen langen 29 Kindern weiter vermitteln kann. Phonetik begleitet das ganze Buch. Es ist voll von verschiedenartigen Übungen, bei denen man die Aussprache durch eine Unterhaltungsform verbessert. 28 oder ein Spiel aus, die dabei helfen, Problembereiche in der Aussprache auf unterhaltsame Weise zu beseitigen. 6.3 ,,Prima" Das dritte von mir ausgewählte Buch gehört z. Z. zu den besten Lehrbüchern der deutschen Sprache, das der Verlag ,,Fraus" anbietet. Hier haben die tschechischen und deutschen Verfasser zusammengearbeitet. Das Ergebnis ist ein großer Erfolg dieser Bücherreihe. Ich habe am Seminar teilgenommen, wo Herr Rohrmann uns das Buch ausführlich vorgestellt hat. Was mich am meisten interessierte, war natürlich die Ausspracheschulung. Was haben die Verfasser für den Phonetikunterricht empfohlen? Wo liegt der Schwerpunkt des Buches? Nachdem ich das Buch durchgearbeitet habe, muss ich ehrlich sagen, dass ich keine Nachteile gefunden habe und nur Vorteile sehe. Als Priorität steht gerade die Kommunikationsfähigkeit im Vordergrund und damit ist die gute Aussprache eng verbunden. Prima übt von Anfang an die Aussprache der einzelner Laute, die für Deutsch besonders wichtig ist. Fehler, die am Anfang nicht beseitigen werden, können sich verfestigen und später sind bei Fortgeschrittenen schwieriger zu beheben. Was am Anfang viel geübt wird, ist der Wortakzent und Satzakzent. Bei jedem Wort in der Wortliste ist der Akzent durch den Punkt markiert. Das hilft den Kindern viel, wenn sie Vokabeln lernen. Akzent, Intonation und einzelne Lauten sind im Lehrerhandbuch ausführlich beschrieben, damit der Lehrer es den 27 6.2 ,,Start mit Max" Ein neueres Buch, das bis heute benutzt wird und beliebter ist als ,,Wer? Wie? Was?", heißt ,,Start mit Max". Die tschechischen Verfasser haben mehr an die Aussprache gedacht. Sie haben abwechslungsreiche Übungen in das Lehrbuch und Arbeitsbuch eingegliedert. Sie sind nicht unilateral und viele spielerische Übungen beleben die Unterrichtstunde. Als Vorteil finde ich den phonetischen Kurs, der im Lehrerhandbuch umfassend aufgezeigt wird. Dazu dienen die ersten Seiten des Lehrbuches. Man übt ganz am Anfang einzelne Laute, Wörter und Sätze. Als Nachteil sehe ich, dass es für mich als Lehrerin unsystematisch geschrieben ist und es gibt ein paar Fehler bei der Aussprache der Laute. Z.B. im Wort ,,auf Wiedersehen" spricht die Laute [e] als offenes e aus. Das ist ein großer Aussprachefehler. Man muss hier ein langes geschlossenes gespanntes e aussprechen. Die Verfasser haben sich nicht den meistproblematischen Vokalen für Tschechen gewidmet. Den Akzent hat man völlig vergessen, der im Vergleich zu Tschechisch sehr stark ist. Der Kurs ist auf den ersten Blick gut, aber man füllt nur langsam die Lücken. Mir scheint es sinnvoll die zwei Lehrbücher durch einige Übungen und Spiele zu ergänzen. Lehrer/Innen könnte es im Unterricht helfen. Ein wichtigstes Kriterium bei der Auswahl der Übungen sind die häufigsten Aussprachefehler tschechischer Muttersprachler, an deren Beseitigung bzw. Behebung intensiv gearbeitet werden muss. Zu jedem problematischen Vokal, Konsonanten oder Diphthong wähle ich eine Übung 26 6.1 ,, Wer? Wie? Was?" In diesem Lehrbuch beruht alles auf der Methode des Anhörens und Lesens. Man sagt, es ist wichtig, viel anzuhören. Es reicht aber leider nicht, nur durch Anhören, die Fremdsprache, ihre Aussprache, Intonation und Grammatik zu lernen. Der Inhalt des Buches besteht aus Dialogen, Liedern und kurzen Gedichten, die auf der Kassette aufgenommen sind. Im ersten Schritt hören, im zweiten lesen und zuletzt bilden die Schüler ähnliche Dialoge. Es gibt keine Übungen, die die Sprachkenntnisse erweitern und die Schüler zum Sprechen anregen. Das Arbeitbuch besteht vor allem aus Ergänzungsübungen. Es gibt für Kinder keinen phonetischen Einstiegskurs. Keine Übungen zum Trainieren der einzelnen Laute. Das Lehrwerk bietet kein System Phonetiklernen und Grammatiklernen. Man sieht, dass das Buch von deutschen Verfassern geschrieben wurde. Sie haben das Lehrwerk für alle ausländischen Kinder geschrieben. Und es ist unwichtig, woher sie kommen. Sie haben nicht darauf geachtet, was den Kindern, die die Fremdsprache lernen, große Probleme macht. Man kann nach diesem Buch in vielen Ländern Kinder Deutsch unterrichten, aber es entspricht nicht den Bedürfnissen, die die Kinder in einzelnen Ländern haben. Jede Sprache ist ganz unterschiedlich und die Aussprache betrifft dies auch. Man muss die einzelnen deutschen Laute den Kindern anders erklären, weil die Aussprache ihrer eigenen Muttersprache auch unterschiedlich ist. Dieses Buch hatte großen Erfolg in den achtzigen Jahren. Leider muss ich sagen, dass es den heutigen Methoden des Fremdsprachenlernens nicht entspricht und es ist sehr selten benutzt worden. 25 6. Vergleich der Lehrbücher aus der phonetischen Sicht Diesen Teil will ich der Einübung der Laute, des Rhythmus und der Intonation in einzelnen Lehrbüchern widmen. Ich vergleiche die drei vorgestellten Bücher aus der phonetischen Sicht. Ich habe mich vor allem auf die Hörtexte, Hörübungen und Hörspiele konzentriert, die sich auf die richtige Einübung der Aussprache spezialisiert haben. In jeder Lektion oder Einheit gibt es verschiedene Dialoge, Texte und Übungen. Alle sind von Muttersprachlern auf der Kassette oder CD aufgenommen. Man kann sie nachsprechen und wiederholen. So hat man die Möglichkeit die Aussprache der einzelnen Laute sowie die Intonation zu üben. Die Methode des Anhörens ist sehr gut und wichtig, aber es ist nötig viel Deutsch zu hören, nicht nur in der Unterrichtstunde, sondern auch zu Hause, zum Beispiel indem die Schüler/Innen deutsche Sendungen verfolgen. Die Lehrer/Innen können nicht die ganze Unterrichtstunde dem Hörverstehen widmen. Zum weiteren Trainieren der Aussprache können dem Lehrer einzelne Übungen und Spiele mit verschieden Wörtern sowie mit problematischen Lauten helfen, die den Wortschatz der Lektion bilden. Gerade solche Übungen und Spiele fehlen in den Lehrbüchern oft. Gibt es genug Übungen im Lehrbuch? Widmet man genug Zeit der Aussprache in den Lehrbüchern? Ist die Aussprache systematisch geübt? Auf folgende Fragen habe ich die Antwort gesucht. 24 - Das Prinzip der mitteilungsbezogenen Kommunikation: Die Schüler/Innen sprechen nicht inhaltlich beliebige Beispielsätze, sondern verwenden Deutsch, um eigene Gedanken und Inhalte auszudrücken. - Das Prinzip des Übens. Die Kommunikationsfähigkeit bedarf sprachlicher Bausteine und grundlegender Redemittel, die konsequent geübt werden. - Das Prinzip der Selbsttätigkeit. Die Schüler werden dazu angeleitet, neue Strukturen in der Grammatik und im Wortschatz selbsttätig zu erschließen und sich aktiv mit Lernstrategien auseinanderzusetzen. 1 1 Prima 1, S. 5. 23 5.1. Phonetik in ,,Prima" Die wichtigsten Grundlagen für mündliche Kommunikation bilden eine gute Aussprache, ein Gefühl für den Rhythmus und die richtige Intonation. Das Lehrwerk bietet uns an, von Anfang an die Aussprache der einzelner Laute zu üben, die für die deutsche Sprache besonders wichtig ist. Vor allem die, die im Tschechischen nicht vorkommen. Der Rhythmus der Wörtern und Wortgruppen und die Satzmelodie werden in zahlreichen Sprechübungen trainiert. Alle phonetischen und intonatorischen Übungen sind in die Einheiten eingegliedert. Sie erfüllen auch weitere Funktionen, wie Einübung des Wortschatzes, der Grammatik und die Sprechfertigkeit. Alle sind auf CD von Muttersprachlern aufgenommen. Im Vordergrund stehen für dieses Lehrwerk folgende Prinzipien: - Das Prinzip der Kommunikation. Im Zentrum steht die gesprochene Sprache. Die Lernenden verwenden Deutsch im ,,freien" Gebrauch ­ aktiv, ob einzeln, in Partnerarbeit oder in der Gruppe. 22 Bände sind für Jugendliche ab 15 Jahren empfohlen. Band 3 und 4 führt zur Niveaustufe A2 und der letzte fünfte Band zur Niveaustufe B1 des gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens. Das Lehrewerk orientiert sich an der Sprachprüfung ,, Fit in Deutsch". ,,Prima" ist für die Schüler geeignet, die Deutsch als zweite Fremdsprache lernen. Sie haben schon ihre ersten Lernerfahrungen in einer anderen Fremdsprache gemacht und haben verschiedene Übungstypen und Wortschatz kennen gelernt. Uns interessiert hauptsächlich der erste und der zweite Band, der für die jüngere Schüler/Innen bestimmt ist. Jedes Lehrbuch umfasst sieben Einheiten, eine ,,Kleine Pause", eine ,,Große Pause" und einen Anhang. Jede einzelne Einheit wird durch Texte, Dialoge, Spiele, zahlreiche Übungen begleitet. Es werden alle vier Fertigkeiten Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben entwickelt und im Vordergrund steht die Aussprache, die systematisch geübt wird. Von Anfang an lernen die Kinder Landeskunde der deutschsprachigen Länder kennen. Die kleine und große Pause dient als spielerische Wiederholung des Lernstoffes. Es gibt auch ein Arbeitsbuch, das die Arbeit mit dem Lehrbuch durch entsprechende Übungen unterstützt. Beide Bücher sind in allen Einheiten parallel aufgebaut. Zur Verfügung stehen weiter Audio ­ CDs. Sie enthalten die Hörtexte und Phonetikübungen. Als letztes Hilfsmittel gibt es ein Testheft mit Audio ­ CD zu den Bänden 1 und 2. Es enthält einen Abschlusstest zu jeder Einheit und einen Modelltest zur Prüfung ,,Fit in Deutsch 1". 21 5. Das Lehrbuch ,,Prima" ,,Prima" ist ein neu erschienenes Lehrbuch in diesem Jahr für Jugendliche, die Deutsch als zweite Fremdsprache lernen. Es ist ein Lehrwerk für junge Deutschlerner/Innen im Alter von 13 ­ 18 Jahren. An diesem Buch arbeiteten nicht nur deutsche, sondern auch tschechische Verfasser/Innen: Friederike Jin, Lutz Rohrmann und Milena Zbranková. Dank dieser Zusammenarbeit entstand ein sehr wertvolles Lerhwerk, in dem meiner Meinung nach, alle Ferfitgkeiten eingegliedert sind, die man beherrschen muss, um die Fremdsprache gut zu können. Diese Zusammenarbeit versichert ein hohes qualitatives Sprachniveau und einen guten methodischen Vorgang, der der tschechischen Realität in der Schule entspricht. Das Ziel des Lehrbuches ist, die Schüler zu den kommunikativen Fertigkeiten und zu der richtigen Aussprache zu bringen. Auch die Grammatik mit dem tschechischen Kommentar ist gut geschrieben. Es besteht aus fünf Bändern und führt bis zum Zertifikat Deutsch. Jeder Band ist in sieben thematische und zwei wiederholte Lektionen gegliedert. Bei den zwei Unterrichtstunden pro Woche ist ein Band für ein Schuljahr bestimmt. Nur der letzte fünfte Band ist für zwei Jahre geplant. Der erste und zweite Band ist für die Grundschule oder das Gymnasium bestimmt, wenn man in der sechsten oder siebten Klasse mit Deutsch anfängt. Sie führen zur Niveaustufe A1. Sie sind zweisprachig (deutsch und tschechisch) geschrieben. Dies führt zum besseren Verständnis der Schüler/Innen. Die nächsten drei 20 Das Arbeitsheft regt zum weiteren Üben des Lehrstoffes an. Auch hier stehen den Schülern verschiedene Spiele wie Kreuzworträtsel, Ergänzungen oder Rätsel zur Verfügung. Es gibt hier auch einige Hörtexte. Am Ende jedes Teiles wird das Thema Grammatik kurz aufgegriffen. Das Ziel dieses Kurses ist die Einübung und die Aneignung der richtigen Aussprache der deutschen Laute sowie die Beherrschung der Intonation und Akzentuierung. Am Anfang des Lehrbuches steht das ABC-Lied, in dem die Kinder das deutsche Alphabet kennen lernen. Sie üben und singen die einzelnen Buchstaben. Der Lehrer kann danach Übungen zu Lauten in verschiedenen Wörtern anschließen. Meistens ist kurz beschrieben, wie man die Laute aussprechen soll. Manchmal reicht aber diese kurze Beschreibung nicht. Wenn sich der Lehrer nur an das Lehrerhandbuch hält, übt er einige Vokale falsch. Leider fehlen Übungen zu den schwierigsten Lauten (das lange geschlossene E, das gerundete lange/kurze Ü, das gerundete lange/kurze Ö, der Ich- Laut...). Deshalb halte ich es für notwendig im nächsten Teil ein paar Übungen als Beispiel anzuführen. 19 4. Das Lehrbuch ,,Start mit Max" Dieses Buch stammt von tschechischen Verfassern. Es wurde im Jahre 2000 herausgegeben. Es ist für den Unterricht an den Grundschulen bestimmt, vor allem für acht- bis zehnjährige Schüler, die in diesem Alter mit Deutsch als Fremdsprache anfangen. Es ist an die Themen dieser Zielgruppe angepasst, beschrieben werden übliche Situationen der Kindheit. Es besteht aus einem Komplex von zwei Lehrbüchern und soll ein Unterrichtsprogramm von 2 Jahren ausfüllen. Bestandteil des ersten Lehrbuchs ist ein phonetischer Kurs, der die Grundlage für das Aussprachetraining darstellt. Das Buch ist nicht nur auf Deutsch geschrieben, sondern die Aufgaben zu verschiedenen Übungen sind auf Tschechisch. Der Unterricht mit diesem Buch ist vor allem auf das Hörverstehen und die Entwicklung der Sprachfertigkeit ausgerichtet. Grammatik wird nur kurz eingeführt. Der Wortschatz zählt etwa sechshundert Wörter. Den ersten Teil begleitet die Figur MAX ­ ein Bleistift. Zum Lehrbuch gehören ein Arbeitsheft sowie audiovisuelle Kassetten, die von deutschen Muttersprachlern besprochen wurden. Den Kindern werden Informationen über das Leben und die Kultur in deutschsprachigen Ländern vermittelt. Das Lehrbuch besteht aus vier Teilen, die wiederum in kleinere Einheiten und Übungen untergliedert sind. Am Anfang ist ein phonetischer Kurs. Jeder Teil enthält den wichtigsten Wortschatz, der ins Tschechische übersetzt ist. Weiterhin sind hier verschiedene Hörtexte, Dialoge, Spiele, Gedichte, Sprichwörter usw. aufgeführt. 18 genügt das nicht. Der Lehrer muss den Kindern beibringen, wie man verschiedene Laute ausspricht, da es zwischen Deutsch und Tschechisch viele Unterschiede gibt, wie bereits im Teil zur segmentalen Ebene aufgezeigt wurde. Im nächsten Teil der Arbeit werde ich noch auf die häufigsten Fehler der Tschechen eingehen. In diesem Lehrbuch hängt die Vermittlung der Aussprache der einzelnen Lauten vom Lehrer ab. Es fehlen Übungen zu problematischen Lauten, die von den Schüler/Innen geübt und wiederholt werden müssen. Dies betrifft nicht nur die Laute, sondern auch die Intonation. Das Buch konzentriert sich stark auf die mündliche Äußerung und Kommunikation, ohne dabei der phonetischen und grammatisch korrekten Aussprache im Prozess der schrittweisen Beherrschung der Sprache dem notwendigen Platz einzuräumen. 17 Das Arbeitsheft zielt besonders auf die Schulung der schriftlichen und mündlichen Fertigkeiten ab und es besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil besteht aus verschiedenen Spielen, Dialogen, Ergänzungsübungen, Erzählungsübungen, Kreuzworträtseln usw. Der andere Teil ist ein Wortverzeichnis, das als Vokabelheft benutzt werden kann. Das Lehrerhandbuch ist auch in zwei Teile geteilt. Der erste Teil bietet uns einen Überblick über Anlage und Zielsetzung des Lehrgangs sowie Erläuterungen zu den damit verbundenen methodisch-didaktischen Fragen. Der andere Teil enthält konkrete Arbeitsvorschläge, die dem Lehrer die Gestaltung des Unterrichts erleichtern sollen. Die Lehrer/Innen benutzen die Kassetten ab der ersten Lektion. Alle Dialoge und Texte wurden von Deutschen gesprochen. Die Schüler lernen, einen unbekannten Sprecher zu hören und ihre Aufmerksamkeit nur der auditiven Seite zu widmen. Dieser Grundkurs beschränkt sich auf die damalige Bundesrepublik Deutschland vor der Wende 1989, weil es (wie bereits oben angeführt), in den 80er Jahren entstand, d.h. vor der Wiedervereinigung Deutschlands. Das Ziel dieses Kurses ist, die Schüler in die deutsche Sprache einzuführen und ihnen Fertigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, damit sie sich in verschiedenen Situationen mündlich und schriftlich verständigen können. Dieses Buch ist für Kinder bestimmt, die Deutsch lernen. Es handelt sich dabei in den meisten Fällen um Anfänger, die noch nie Deutsch gehört haben. Der Schwerpunkt liegt auf dem Hörverstehen und auf der Kommunikation zwischen den Partnern. Das spielt die wichtigste Rolle der Einübung der Phonetik, aber wenn es um Anfänger geht, 16 3. Das Lehrbuch ,,Wer? Wie? Was?" Dieses Lehrbuch wurde von Harald Seeger in den achtziger Jahren geschrieben und entstand auf Veranlassung und unter Mitwirkung des Bundesverwaltungsamts Zentralstelle für das Auslandsschulwesen in Köln. Es besteht aus drei Bänden für 10- bis 15-Jährige. Die erste Ausgabe erschien schon im Jahr 1985. Zur Verfügung habe ich die fünfte Ausgabe aus dem Jahr 1991, bei der man Erfahrungsberichte und Verbesserungsvorschläge von Lehrern und Arbeitsgruppen an Deutschen Schulen im Ausland berücksichtigte. Außerdem wurden neuere Ergebnisse der Pragmalinguistik einbezogen und man trug dem derzeitigen Stand der Fremdsprachendidaktik und methodik Rechnung. Das Buch ist nicht einer bestimmten Methode verpflichtet, sondern bietet durch verschiedene Arbeitsvorschläge einen breiten Spielraum für den Unterricht. Ich werde mich mit dem ersten Band dieser Reihe beschäftigen. Es ist für Schüler zwischen 8 und 12 Jahre bestimmt und beinhaltet ein Kursbuch, ein Schülerarbeitsheft, ein Lehrerhandbuch, zwei Audiokassetten, die Handpuppe Tanja und Diapositive. Das Kursbuch umfasst vierzehn Lektionen und orientiert sich in Themen und Inhalten der angesprochenen Altersgruppen. Jede Lektion besteht aus einem Einleitungstext, einem Text, der durch Bilder ergänzt ist, aus mündlichen Übungen und einem grammatischen Überblick. In den Texten und Bildern sollen die Schüler etwas über die Lebensverhältnisse und Gewohnheiten der Gleichaltrigeren in der BRD vor 1989 erfahren. 15 Ein weiterer Unterschied zwischen Deutsch und Tschechisch ist in der Assimilation zu finden. Im Deutschen dominiert die progressive Assimilation, im Tschechischen gibt es die regressive Assimilation. Hier muss die Aussprache deshalb oft geübt werden, damit eine negative Beeinflussung durch die regressive Assimilation vermieden wird. Das letzte Problem liegt in der Satzmelodie, die die Deutschen stark einhalten: Kraft und Tempo der Stimme, Pausen, Akzent. Das alles führt zu einer korrekten Intonation, die die Tschechen nicht so stark einhalten. 14 2. Typische Aussprachefehler der tschechischen Muttersprachler Das Erste, was Tschechen große Schwierigkeiten macht, ist der starke deutsche Akzent. Die starke Akzentsilbe führt zur starken Reduktion der unbetonten Silben. Im Tschechischen gibt es keinen großen Unterschied zwischen betonten und unbetonten Silben. Weiter haben Tschechen Ausspracheprobleme mit den acht Vokalen, die im Tschechischen nicht vorkommen. Das sind: das lange geschlossene E, das lange geschlossene O, das gerundete lange/kurze Ü, das gerundete lange/kurze Ö, das abgeschwächte E und das vokalisierte R. Im Tschechischen haben wir nur einen Diphthong ou. Die anderen Diphthonge kommen nur in Fremdwörtern vor. Deutsch hat drei Diphthonge: ei/ai, eu/äu und au. Der erste Vokal ist betont und der zweite ist abgeschwächt. Bei den Konsonanten haben Tschechen hauptsächlich mit denjenigen Konsonanten Probleme, die entweder nur stimmhaft oder nur stimmlos artikuliert werden. Dazu gehören drei gespannte Konsonanten, die behaucht ausgesprochen werden: P, T, K. Andere problematische Konsonanten sind das velare N, das deutsche R, der Ich-Laut, das deutsche L und das stimmlose deutsche H. 13 Nicht zu vergessen ist die Intonation. Im Deutschen unterscheidet man ähnlich wie im Tschechischen drei Intonationstypen: die sinkende, weiterführende und die steigende Intonation. Hier geht es um die Änderung der Lauthöhe hauptsächlich am Ende des Satzes. Am häufigsten benutzt man die sinkende Satzmelodie bei Aussagesätzen, Fragesätzen, Doppelfragen, Imperativsätzen. Die steigende Satzmelodie betrifft die Fragesätze ohne Fragewort, Nachfragen und Fragen mit Erstaunen. Und als Letztes benutzt man die weiterführende Satzmelodie, die sich vor allem auf Satzgefüge bezieht. 12 dynamisch ist. Unterschiedlich ist, dass der deutsche Wortakzent sehr stark ist. Wenn man diesen starken Akzent nicht einhält, dann kann es verursachen, dass niemand den Sprecher versteht. Hier machen die tschechischen Muttersprachler die größten Aussprachefehler, weil der tschechische Wortakzent ziemlich schwach ist und der Unterschied zwischen den betonten und unbetonten Silben nicht so groß ist wie in der deutschen Sprache. In der tschechischen Sprache liegt die Betonung auf der ersten Silbe im Wort. Das nennt man Hauptakzent. Es gibt auch den Nebenakzent auf der ungeraden Silbe des mehrsilbigen Wortes. Ebenso wie im Tschechischen liegt die Betonung im Deutschen fast immer auf der ersten Silbe ­ auf der Stammsilbe. Ein starker Akzent auf einer bestimmten Silbe führt zur starken Reduktion der anderen unbetonten Silben. Für eine gute Aussprache muss man gerade diesen starken Akzent einhalten. Bei Wörtern mit betonten trennbaren Vorsilben liegt der Akzent auf der ersten Silbe, bei den nicht betonten untrennbaren Vorsilben liegt die Betonung auf der Stammsilbe. Bei zusammengesetzten Wörtern ist der erste Teil betont. Viele Fremdwörter sind endbetont. Der deutsche Akzent hat auch eine distinktive Funktion, indem man auf Grund der Betonung des Wortes seine Bedeutung unterscheidet. Diese Funktion finden wir in der tschechischen Sprache nicht. Deutsch ist also eine akzentzählende Sprache, Tschechisch ist eine silbenzählende Sprache. Ein weiteres wesentliches Merkmal der deutschen Aussprache ist die Reduktion. Wie ich schon geschrieben habe, kommt es auf Grund des starken Akzents auch zu einer starken Reduktion. Das bezieht sich auf alle unbetonten Silben. Reduzierte Endsilben sind -e, -en, -em, -es, -et, -el, -eln, -est und -er. 11 Was die Konsonanten betrifft, hat Tschechisch mehr konsonantische Phoneme als Deutsch. Im Deutschen gibt es kein ř, ť, ď, ň. Tschechisch hat fünfundzwanzig Konsonanten, Deutsch hat etwa dreiundzwanzig konsonantische Phoneme. Die Konsonanten teilt man nach der Bildungsart, der Bildungsstelle sowie nach dem Artikulierungsorgan und dem auditiven Nachgefühl. Als Beispiel vergleiche ich drei Paare von konsonantischen Phonemen. Es geht um die Phoneme p, t, k und b, d, g. Eine charakteristische Eigenschaft dieser Phoneme im Tschechischen ist ihre Stimmlosigkeit bzw. Stimmhaftigkeit. Im Deutschen charakterisieren wir nicht nur diese Eigenschaft, sondern auch die Behauchung und die Spannung der Artikulationsmuskulatur. 1.2 Suprasegmentale Ebene Für einen Ausländer ist es schwer, die Aussprache so zu beherrschen, dass er nahezu akzentfrei spricht. Es gibt viele Unterschiede in der Aussprache des Tschechischen und Deutschen. Diese Differenzen betreffen den Wort- und Satzakzent, die Reduktion und Intonation, d.h. die suprasegmentale Ebene. In unserer Muttersprache denken wir nicht mehr darüber nach, wo sich der Akzent befindet. Die Intonation ist für uns automatisch, uns führt das Sprachgefühl. Ich konzentriere mich in meiner Arbeit auf die größten Unterschiede, die man zwischen Deutsch und Tschechisch finden kann. Als das wichtigste Problem für Tschechen betrachte ich den deutschen Akzent. Nur eine Erscheinung haben beide Sprache gemeinsam, und zwar, dass der Akzent 10 1.1 Segmentale Ebene Ich versuche Deutsch und Tschechisch auf zwei Ebenen zu vergleichen. Zuerst beschäftige ich mich mit der segmentalen Ebene. Das heißt, ich vergleiche Vokale, Diphthonge und Konsonanten. Deutsch hat siebzehn vokalische Phoneme, die man in Form eines Vierecks abbilden kann. Tschechisch hat nur zehn vokalische Phoneme und sie bilden ein vokalisches Dreieck. In der tschechischen Sprache gibt es die folgenden Phoneme nicht: langes geschlossenes gespanntes E, langes geschlossenes gespanntes Ü, kurzes offenes ungespanntes Ü, langes geschlossenes gespanntes O, langes geschlossenes gespanntes Ö, kurzes offenes ungespanntes Ö und reduziertes E. Im Deutschen gehört in dieses Viereck noch das vokalisierte R, das zwischen dem Murmel-e und dem kurzen A liegt. Im Bezug auf die Vokale muss ein weiterer Unterschied bei den Diphthongen erwähnt werden. Ein Diphthong ist eine Verbindung von zwei Selbstlauten. Das Tschechische hat nur einen Diphthong ­ou, der aus einem silbischen und unsilbischen Selbstlaut gebildet ist. In Lehnwörtern erscheinen auch ­au (z.B. auto) und ­eu (z.B. pneumonie). Im Deutschen existieren drei Diphthonge [ae], [ao], [oo]. Jeder Diphthong hat mehrere Grapheme. Es geht um die Kombination eines offenen und geschlossenen Vokals. Jeweils der erste Vokal trägt den Akzent, der zweite wird abgeschwächt. 9 1. Orientierung in der Sekundärliteratur Mit der Phonetik und Phonologie beschäftigen wir uns das ganze Leben. Was bedeuten eigentlich diese zwei Begriffe? Beide sprachwissenschaftlichen Disziplinen befassen sich mit der Lautseite der menschlichen Sprache. Sie erforschen die segmentale und suprasegmentale Sprachebene der Aussprache. Die Phonetik oder die Lautlehre beschäftigt sich mit der Lautbildung, mit der Beschreibung der Laute und mit ihrer Klassifizierung. Jede Sprache hat ihre eigene Zahl an Lauten. Die Phonologie beschäftigt sich mit der Funktion der Laute. Das Phonem ist eine abstrakte Einheit, die in jeder Sprache zu ihrem phonologischen System gehört. Das Phonem ist eine Gruppe von Merkmalen, die allen Lauten einer Lautfamilie gemeinsam ist. Die Zahl der Phoneme in einer Sprache ist kleiner als die Zahl der Laute. 8 phonetisch didaktische Spiele einsetzbar, die sehr gut die phonetische Kompetenz der Schüler erweitern und den Unterricht beleben. Ein weiterer Grund für meine Themenwahl ist, dass zu wenig Zeit der Phonetik und Phonologie gewidmet wird. In meiner Arbeit werde ich drei Lehrbücher vergleichen. Das erste Lehrbuch heißt ,,Wer? Wie? Was?", ist allerdings nur auf Deutsch geschrieben, das andere Buch heißt ,,Start mit Max". Hier sind Deutsch und Tschechisch verbunden. Das dritte Lehrbuch ist ganz neu, im Jahre 2007 erschienen und heißt ,,Prima". Ich werde diese drei Lehrmaterialen in Bezug auf Phonetik und Phonologie vergleichen. Meine Arbeit ergänze ich mit einigen phonetischen Spielen, mit denen man die Stunde beleben kann und die ich in meinem Unterricht mit den Kindern erprobt habe. 7 Einleitung: Das Thema meiner Diplomarbeit habe ich auf Grund meines Interesses für den Phonetikunterricht an der Grundschule gewählt. Die Vorlesungen und Seminare zur Phonetik an der Hochschule waren so interessant und belehrend, dass ich mir als Ziel gesetzt habe, den Unterricht mit meinen Schülern an der Grundschule so zu gestalten, dass sie phonetisch korrekt sprechen und die jeweiligen Intonationsmuster richtig anwenden werden. Für die Beherrschung einer Fremdsprache reicht es nicht, nur grammatisch und lexikalisch richtig zu sprechen, sondern man muss auch eine gute Aussprache haben. Nach meinen Erfahrungen weiß ich, dass sich die Lehrerinnen in den Grundschulen mit Phonetik und Phonologie sehr selten beschäftigen. Ich selbst habe die deutsche Sprache seit der dritten Klasse gelernt und Ausspracheübungen waren ein wichtiger Bestandteil unseres Unterrichts. Leider gab es aber damals in den Lehrbüchern nur wenige phonetische Übungen. Selbst die Kassetten waren von Tschechen besprochen, nicht von deutschen Muttersprachlern. Dieser Weg des Lernens hatte für uns nur wenig Sinn, denn gerade für eine gute und richtige Aussprache ist es notwendig, häufig Muttersprachler zu hören. Ich bin froh, dass sich die Zeiten geändert haben und das sich viel Neues im Bereich des Fremdsprachenlernens entwickelt hat. Heute haben die Lehrer und Lehrerinnen eine große Auswahlmöglichkeit an verschiedenen Lehrbüchern. Nach eigenem Interesse können sie entweder deutsche oder deutschtschechische Lehrmaterialen wählen. Dazu stehen Ihnen Kassetten und CDs zur Verfügung, die deutsche Muttersprachler besprochen haben. Es sind außerdem viele 6 8.Zusammenfassung........................................................................... 54 9.Resume... .................................................................................... 55 10. Literatur.................................................................................... 57 5 7.3 E-Laute..............................................................................................36 7.3.1 Der Regenschirm..................................................................40 7.3.2 Mädchen..................................................................40 7.3.3 Vornamen................................................................41 7.4 Diphthonge........................................................................ 42 7.4.1 Mein Freund............................................................. 43 7.4.2 Ausspracheübung....................................................... 44 7.5 Ich ­ Laut und Ach ­ Laut......................................................44 7.5.1 Mädchen..................................................................45 7.5.2 Endlich....................................................................46 7.6 Konsonanten.......................................................................46 7.6.1 Kettenspiel................................................................47 7.6.2 Antonyme................................................................ 47 7.7 R-Laute............................................................................ 48 7.7.1 Urlaub.....................................................................49 7.7.2 Der Hund.................................................................49 7.8 Wortakzent........................................................................ 50 7.8.1 Monate....................................................................51 7.8.2 Städte.....................................................................51 7.8.3 Wortfamilien.............................................................52 7.9. Intonation..........................................................................52 7.9.1 Aufforderung oder Frage...............................................53 7.9.2 Melodieverlauf.......................................................... 53 4 Inhaltsverzeichnis Einleitung.................................................................................................7 1. Orientierung in der Sekundärliteratur................................................................9 1.1 Segmentale Ebene....................................................................................... 10 1.2 Suprasegmentale Ebene............................................................11 2. Typische Aussprachefehler der tschechischen Muttersprachler....................14 3. Das Lehrbuch ,,Wer? Wie? Was?"....................................................... 16 4. Das Lehrbuch ,,Start mit Max"..................................................................19 5. Das Lehrbuch ,,Prima".....................................................................21 5.1 Phonetik in ,,Prima"................................................................. 23 6. Vergleich der Lehrbücher aus der phonetischen Sicht.............................. 25 6.1 ,,Wer? Wie? Was?.......................................................................................26 6.2 ,,Start mit Max".....................................................................27 6.3 ,,Prima".............................................................................. 28 7. Ausspracheübungen........................................................................ 30 7.1 Vokale lang-kurz..................................................................................... 30 7.1.1 Familiennamen.......................................................................... 30 7.1.2 Geschenke............................................................... 31 7.1.3 Tiere...................................................................... 32 7.2 Ö-Laute Ü-Laute............................................................................. 32 7.2.1 Sprichwörter............................................................ 35 7.2.2 Minimalpaare............................................................36 3 Danksagung Ich möchte mich hiermit bei PhDr. Alena Kovářová für wertvolle Informationen und Ratschläge bedanken, die sie mir bei der Bearbeitung meiner Diplomarbeit gegeben hat. 2 Prohlášení Prohlašuji, že jsem diplomovou práci zpracovala samostatně a použila jen prameny uvedené v seznamu literatury. Souhlasím, aby práce byla uložena na Masarykově univerzitě v Brně v knihovně Pedagogické fakulty a zpřístupněna ke studijním účelům V Brně dne 20. dubna 2008 Bc. Gabriela Sloupová _______________ 1 MASARYK-UNIVERSITÄT PÄDAGOGISCHE FAKULTÄT Lehrstuhl für deutsche Sprache und Literatur Analyse der deutschen Lehrwerke für Grundschulen aus phonetischer Sicht (Diplomarbeit) Brünn 2008 Verfasserin: Bc. Gabriela Sloupová Betreuerin: PhDr. Alena Kovářová MASARYKOVA UNIVERZITA PEDAGOGICKÁ FAKULTA katedra německého jazyka a literatury Diplomová práce Brno 2008 Bc. Gabriela Sloupová